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Nachrichten Park+Ride könnte ab 2019 realisiert werden
Region Laatzen Nachrichten Park+Ride könnte ab 2019 realisiert werden
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09:23 26.08.2018
Der Neubau der P+R-Anlage am Bahnhof Rethen könnte Anfang 2019 beginnen. Quelle: Daniel Junker
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Rethen

Die Vorbereitungen für die geplante Park+Ride-Fläche (P+R) am Bahnhof Rethen gehen voran. Wie Stadtrat Axel Grüning jetzt auf Anfrage der Gruppe SPD und Grüne im Ortsrat Rethen mitteilte, wurde der Neubau der Anlage auf Antrag der Region Hannover in das Förderprogramm des Landes Niedersachsens zum öffentlichen Personennahverkehr aufgenommen. „Damit ist die Refinanzierung des Projekts gesichert“, sagte der Stadtrat.

Wie hoch der Zuschuss des Landes sein wird, steht noch nicht fest. „Das hängt von den Kosten ab und muss mit der Landesnahverkehrsgesellschaft abgestimmt werden“, erläutert Stadtsprecher Matthias Brinkmann auf Anfrage. Man gehe davon aus, dass der überwiegende Teil der Kosten gefördert werde. Die übrigen Kosten übernehme die Region. Eine Baugenehmigung werde voraussichtlich frühestens Ende 2018 vorliegen, so dass ein Bau dann Anfang 2019 realistisch wäre.

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Was mit der bestehenden Lärmschutzwand geschieht, ist noch nicht geklärt. „Zurzeit wird ein abschließendes Lärmgutachten zur Verlegung der Lärmschutzwand erarbeitet“, sagt Brinkmann. Auf Grundlage der Ergebnisse soll dann die Planung der Lärmwand beauftragt werden. „Wenn Gründung, Lage und Anschluss an die bestehende Lärmschutzwand dann klar sind, soll ein entsprechender Bauantrag gestellt werden“, so Brinkmann.

Gespräche mit Region über Fahrradabstellfläche

Die Entscheidung, ob auch die von der Stadt gewünschte Abstellfläche für Fahrräder (Bike+Ride) realisiert wird, steht unterdessen noch aus. Diese seien nicht Teil der geplanten P+R-Fläche. Die Verwaltung sei dazu in Gesprächen mit der Region.

Noch diskutiert wird auch über die künftige Gestaltung der Rampen zur Unterführung zur Koldinger Straße. „Die Rampen zur Unterführung und zu den P+R-Anlagen werden nochmals überplant“, sagte Grüning im Ortsrat. In Kürze soll eine Machbarkeitsstudie zu einer barrierefreien Zuwegung in Auftrag gegeben werden, die auch die Rampen zur Unterführung beinhaltet und noch in diesem Jahr fertig werden soll. „Bisher haben die Zuwegungen ein Gefälle von durchschnittlich 8,5 Prozent, teilweise von 10 Prozent“, teilt Brinkmann mit. Barrierefrei sei hingegen ein Gefälle von idealerweise von 4 Prozent, maximal aber 6 Prozent.

Dass ein komplett barrierefreier Durchgang für den gesamten Tunnel realisiert werden kann, gilt indes als unwahrscheinlich. „Die Rampe zur Koldinger Straße wurde bislang noch nicht in den Plan aufgenommen“, sagte Grüning. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies nachgeholt werde, schätzt er als „relativ gering“ ein.

Von Daniel Junker