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Nachrichten Otto-Hahn-Straße soll noch sicherer werden
Region Laatzen Nachrichten Otto-Hahn-Straße soll noch sicherer werden
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13:03 28.12.2018
Die sogenannten Kölner Teller allein reichen nicht aus. Der Verkehr auf der Otto-Hahn-Straße soll auf Höhe des Thomaskindergartens zusätzlich verkehrsberuhigt werden. Quelle: Astrid Köhler
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Laatzen-Mitte

Die Mehrheit hatten sich bereits im Sommer mit dem Beschluss des Ortsrates Laatzen abgezeichnet. Nach der Diskussion im Fachgremium und der jüngsten Ratssitzung steht nun fest: Die Otto-Hahn-Straße wird stärker verkehrsberuhigt und erhält – entgegen der Empfehlung der Verwaltung – eine Aufpflasterung auf Höhe des Thomaskindergartens.

Rund 15.000 Euro sind für die Baumaßnahme im Haushalt veranschlagt. Umgesetzt werden kann sie, sobald der Haushalt genehmigt, die Arbeiten ausgeschrieben und vergeben, erklärte Stadtsprecher Matthias Brinkmann – „also voraussichtlich im Sommer“.

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Im Fachausschuss wurde zuletzt noch einmal mit Argumenten um die Maßnahme gerungen. Während Hannelore Flebbe (CDU) und Gerhard Klaus (FDP) vor unnötigen Ausgaben und Lärmbelästigungen beim Überfahren der Aufpflasterung warnten und zugleich auf die Verwaltung verwiesen, deren Messungen nur geringfügige Tempoverstöße in der Tempo-30-Zone registriert hatten und die keine Notwendigkeit für eine Aufpflasterung sah, bewertete die SPD-Gruppe die Situation anders.

Der Verkehr auf der Otto-Hahn-Straße soll auf Höhe des Kindergartens zusätzlich verkehrsberuhigt werden und eine Aufpflasterung erhalten – voraussichtlich im Sommer. Quelle: Astrid Köhler

„Es geht um die Kindertagesstätte und die Verkehrssicherung“, betonte SPD-Ratsherr Bernd Stuckenberg, der auch Ortsbürgermeister in Laatzen und Ratsvorsitzender ist. Es gebe Berichte, wonach bei der Kindertagesstätte der Thomaskirchengemeinde im Einmündungsbereich der Otto-Hahn-Straße zur Würzburger Straße zu schnell gefahren würde, sagte Stuckenberg. Verbotenerweise stünden dort auch immer wieder Autos. Außerdem habe sich der Ortsrat bereits einhellig für die Maßnahme ausgesprochen, betonte der SPD-Ratsherr: „Wir nehmen die Bürger ernst und halten den Bereich für so gefährlich, dass die Aufpflasterung notwenig ist.“

Von Astrid Köhler