Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten In der Immanuelkirche gibt es jetzt WLAN
Region Laatzen Nachrichten In der Immanuelkirche gibt es jetzt WLAN
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:12 30.08.2019
Global vernetzt: In den Gemeindesälen und der Kirche von Immanuel in Alt-Laatzen gibt es nun ein offenes WLAN. Quelle: Johannes Dorndorf
Alt-Laatzen

Seit Kurzem hat die Immanuelgemeinde eine neue Verbindung nach ganz oben: per WLAN. Schon länger trugen sich Pastor Matthias Freytag und der 2018 neu gewählte Kirchenvorstand mit dieser Überlegung, nun wurde sie umgesetzt – auf einen einstimmigen Vorstandsbeschluss hin. „Wir wollen damit zeigen, dass wir nicht nur inhaltliche, sondern auch infrastrukturelle Impulse setzen“, sagt Freytag.

Um das offene Netz anzubieten, kooperiert die Gemeinde mit dem hannoverschen Verein Freifunk. Die Bürgerinitiative hat sich zum Ziel gesetzt, ein möglichst flächendeckendes, freies WLAN aufzuspannen, kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar von jedem. Dafür stellen Privatleute und Vereine ihre Router zur Verfügung, die dann eine verschlüsselte Verbindung zur den Freifunk-Servern aufbauen. Über weitere, ebenfalls verschlüsselte Knoten leiten die Server die Verbindung ins europäische Ausland und von dort ins Internet – so wird die nur in Deutschland geltende Störerhaftung umgangen.

Verbindung reicht bis zur Eichstraße

Für ihr Netz hat die Immanuelgemeinde neun Router zusammengeschlossen. Sie sind in den Räumen der einzelnen Mitarbeiter so verteilt, dass sie den Bereich bis zur Straße abdecken. Mit anderen Worten: Einen Internetzugang gibt es im großen und kleinen Gemeindesaal, in Teilen des Café Exposé und in der Immanuelkirche. Die Verbindung erreicht eine Datenübertragungsrate von rund 7 Megabit pro Sekunde.

Bisher nutzt unter anderem der Seniorentreff das Netz, um sich beim gemeinsamen Singen von Youtube-Einspielungen begleiten zu lassen. „Ich selbst verwende es zunehmend für den Konfirmandenunterricht“, sagt Freytag. So zeige er Schülern damit etwa, wie man Bibelübersetzungen im Internet findet. Mittelfristig sind aber auch weitere Projekte möglich. „Ich kann mir vorstellen, auch mal einen Livestream vom Abschlussgottesdienst beim Kirchentag zu zeigen oder ähnliches“, sagt der Pastor. Zudem gingen auch Besucher der Gemeinde oder Eltern, die auf ihre Kinder warten, per Kirchen-WLAN ins Netz. Den neuen Service hat das Team von Immanuel mit Aufklebern in den beiden Schaukästen kenntlich gemacht.

Auch Thomasgemeinde macht mit

Die Alt-Laatzener Gemeinde ist die erste im Stadtgebiet, die über Freifunk ein Netz zur Verfügung stellt. Sie wird aber nicht die einzige bleiben. Auch die Thomasgemeinde in Laatzen-Mitte hat sich an dem Prozess beteiligt: „Wir sind da in Planung, das Netz wird demnächst in Betrieb gehen“, kündigt Pastorin Katrin Dieckow an.

WLAN-Angebote gibt es an verschiedenen Stellen in Laatzen – unter anderem auch an der Smart Bench auf dem Leineplatz. Quelle: Astrid Köhler

Hier gibt es in Laatzen offenes WLAN:

Weitere bekannte öffentliche Zugangspunkte in der Stadt gibt es im Leine-Center sowie an den sogenannten Smart Benches, zwei Solarbänken mit Ladestation und kostenlosem WLAN, die am Gartenhaus im Park der Sinne und vor der Sparkasse in der Albert-Schweitzer-Straße 2 (Leineplatz) aufgestellt sind. WLAN-Verbindungen per Freifunk gibt es nach Angaben des Vereins auch beim VfL Grasdorf, vor einzelnen Häusern an der Hildesheimer Straße in Grasdorf, an der Talstraße und an der Alten Rathausstraße in Alt-Laatzen, beim Naturschutzzentrum Alte Feuerwache an der Grasdorfer Ohestraße sowie vor einem Haus an der Sackstraße in Rethen.

Smartbench vor dem Gartenhaus ist in Betrieb

Zweite Smartbench steht auf dem Leineplatz

Kostenlos surfen in der Leinemasch

Von Katharina Kutsche

Wer will beim Jugendkunstpreis 2019 mitmachen? Der Kunstkreis nimmt am 4. September Arbeiten zum Thema „Begegnungen“ an. Die Sieger erhalten Geldpreise.

30.08.2019

Das Laatzener Gewerbegebiet Ost bekommt die Adresse „Hohe Wiese“. Das hat der Ortsrat Rethen beschlossen und eine Benennung der Straße nach dem Konstrukteur und Firmengründer Hermann Berstorff (1846 bis 1934) abgelehnt.

30.08.2019

Hängt das Aus für die Gaststätte Amano mit mangelnder Unterstützung aus dem Rathaus zusammen? Die Stadt Laatzen weist die Vorwürfe von Restaurant-Betreiber Mario-Ernesto Nebot entschieden zurück – und sieht Versäumnisse aufseiten des Wirtes.

29.08.2019