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Region Laatzen Nachrichten Flammen schlagen aus Küche eines Mehrfamilienhauses
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11:13 14.07.2019
Alarm um kurz vor Mitternacht: Bei dem Feuer im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Otto-Hahn-Straße ist in der Nacht zu Sonnabend eine Küche völlig zerstört worden. Zwei Katzen und ein Chinchilla kamen in die TiHo. Quelle: Gerald Senft
Laatzen-Mitte

Eine völlig zerstörte Küche, eine bis auf Weiteres unbewohnbare Wohnung und wohl mindestens 50.000 Euro Schaden: Das ist das Ergebnis eines Brandes im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Otto-Hahn-Straße in der Nacht zu Sonnabend. Nach Polizeiangaben erlitt die 63 Jahre alte Mieterin der Wohnung leichte Verbrennungen, als sie versuchte die Flammen selbst zu löschen. Alle anderen Bewohner des 24-Parteien-Haus blieben unverletzt. Auch drei Haustiere konnten rechtzeitig gerettet werden.

Nach Informationen der Feuerwehr bemerkte die 63-jährige Bewohnerin das Feuer gegen 23.45 Uhr, als sie gerade mit ihrer Tochter telefonierte. Die Frau hatte sich noch etwas zu Essen kochen wollen und zuvor Öl in einem Topf erhitzt, das dann angefangen hatte zu rauchen und zu brennen. Den Küchenbrand versuchte sie noch selbst zu löschen, was aber misslang. Die Heimrauchmelder fingen laut an zu piepen, sodass viele Bewohner des Hauses auf das Feuer aufmerksam wurden und das Gebäude verlassen konnten. Die alarmierte Polizei klingelte darüber hinaus an allen Türen und musste auch die 63-Jährige direkt auffordern, die Wohnung zu verlassen.

Bewohner aus dem Schlaf geklingelt

Als die um 23.48 Uhr alarmierte Ortsfeuerwehr in der Wohnstraße am Mastbruchholz eintraf, stand die Küche im dritten Obergeschoss des Hauses bereits lichterloh in Flammen. Viele der teilweise aus dem Schlaf geklingelten und nur mit T-Shirt und Jogginghose bekleideten Bewohner verfolgten die weiteren Arbeiten.

Die Helfer verlegten eine Schlauchleitung durch das Treppenhaus und den außenliegenden Flur, den Laubengang. Dann begann ein Trupp mit Atemschutzmasken mit den Löscharbeiten. Schon wenig später, um 0.19 Uhr, meldeten die Einsatzkräfte „Feuer aus“. Vom Korb der Drehleiter aus kontrollierten die Helfer mit einer Wärmebildkamera die Wohnung und weitere Gebäudeteile auf mögliche Glutnester. Die Haustiere der 63-Jährigen, zwei Katzen und ein Chinchilla, wurden wenig später in die Tierärztliche Hochschule gebracht.

Gerettet: Die drei Haustiere der Bewohnerin – zwei Katzen und ein Chinchilla. Quelle: Gerald Senft

Geborstene Fensterscheiben

Aufgrund der großen Hitze und des großen Drucks waren zwischenzeitlich mehrere Fensterscheiben geborsten. Außerdem musste die Haustür gewaltsam geöffnet werden. Wegen des starken Rauchs setzte die Feuerwehr einen Hochleistungslüfter in der Wohnung ein.

Nach Angaben von Behördensprecherin Isabel Christian geht die Polizei von einem Fettbrand als Brandursache aus. Die 63-Jährige erlitt leichte Verletzungen an der Hand bei dem Versuch, die Flamme in ihrer Küche mit einem Handtuch zu ersticken. Sie wurde ambulant behandelt und kann im Gegensatz zu zu ihren Nachbarn vorerst nicht in ihre Wohnung zurück kehren. Ruß und Rauch habe sich so stark an den Wänden und auf der Einrichtung niedergeschlagen, dass nun eine intensiven Reinigung und Sanierung nötig ist.

Nach vorsichtigen Schätzungen der Polizei summiert sich der Schaden auf rund 50.000 Euro.

Von Astrid Köhler

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