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17:24 10.07.2019
Jung und Alt an einem Tisch: Jutta Dohne (78, von links), Tanja Blumberg (44), Pascal Spuhl (28), Finja Blumberg (18) und Ilsedore Schökel (78) spielen zusammen Kniffel. Quelle: Stephanie Zerm
Rethen

„Das ist voll cool“, sagte die 14-jährige Jolyan. „Man kann zusammen spielen, und dazu gibt es leckere Knabbereien und was zu trinken.“ Mehr als 20 Rethener Senioren, Kinder und Jugendliche waren am Montagnachmittag zum ersten Spielenachmittag des Vereins Rethen rockt ins Gemeindehaus der St.-Petri-Kirche gekommen.

Unter dem Motto „Spiele der Generationen“ konnten die Besucher an mehreren Tischen verschiedene Gesellschafts- und Kartenspiele wie Kniffel, Mau-Mau, Skat, Uno und Mensch ärgere dich nicht ausprobieren. Die Spiele hatte der Verein mitgebracht – ebenso wie die Getränke und Knabbereien, die für die Besucher kostenlos waren. „Mit der Aktion wollen wir die Menschen verschiedener Generationen und Kulturen in Rethen zusammenbringen“, sagte Vereinsmitglied Tanja Blumberg. „Denn spielen tun alle gern, es verbindet Jung und Alt.“ Um auf die Veranstaltung hinzuweisen, hatte der Verein, der Anfang Januar von acht Rethenern gegründet worden war und mittlerweile mehr als 70 Mitglieder hat, zahlreiche Faltblätter im Ort verteilt. Ziel der Mitglieder ist es unter anderem, den Zusammenhalt im Ort zu fördern und die Dorfstruktur zu erhalten.

Haben Spaß beim Mensch-ärger-dich-nicht-spielen: Waltraud Schinkel (68, von links), Waltraud Hupe (69), Bärbel Seeck (77) und Elfriede Ehlert (86). Quelle: Stephanie Zerm

Generationen kommen beim Spielenachmittag zusammen

 Der Spielenachmittag, an dem auch zahlreiche Hortkinder der Kita Im Park teilgenommen haben, kam bei den jungen und älteren Teilnehmern gleichermaßen gut an. „Ich finde die Idee super, weil man mit älteren Menschen zusammen spielen kann“, sagte die neunjährige Luise. Ihre gleichaltrige Freundin Charlotte war vor allem von der großen Spielauswahl begeistert. „Es gibt hier viele Spiele, die ich noch nie gespielt habe, aber immer schon mal ausprobieren wollte“, sagte sie, nachdem sie bereits vier verschiedene Spiele getestet hatte.

Auch die älteren Besucher freuten sich über das Angebot. „Es ist schön, neue Menschen kennenzulernen“, sagte die 78-jährige Rethenerin Jutta Dohne, die gemeinsam mit ihrer Freundin Ilsedore Schökel ins Gemeindehaus gekommen war.

Aktion soll spätestens im Herbst wiederholt werden

„Die Idee, Jung und Alt zusammenzubringen, ist toll“, lobte auch die 77-jährige Bärbel Seeck. „Man muss sich nicht immer voneinander abgrenzen.“ Die 86-jährige Elfriede Ehlert war sogar extra aus Gleidingen gekommen, um das Angebot wahrzunehmen. „Ich spiele sehr gern“, sagte sie. Doch nicht nur unterschiedliche Generationen kamen zusammen, auch verschiedene Kulturen. Die 79-jährige Edeltraut Krüger, die sich ehrenamtlich im Netzwerk für Flüchtlinge engagiert, war mit drei Flüchtlingskindern aus dem Irak, Syrien und Turkmenistan gekommen. Diese leben seit einem bis zwei Jahren in Rethen und sprechen bereits perfekt Deutsch. Auch bei ihnen kam die Aktion gut an.

Den Spielenachmittag wollen die Rethener daher auf jeden Fall wiederholen. Spätestens in den Herbstferien soll es ein weiteres Angebot geben.

Von Stephanie Zerm

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