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Region Laatzen Nachrichten Bolzplatz an der Bruchriede ist erneuert
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09:00 28.09.2019
Noch gesperrt: Auf dem Bolzplatz an der Bruchriede wurde neuer Rasen eingesät. Quelle: Johannes Dorndorf
Rethen

Zuletzt glich der Bolzplatz an der Bruchriede noch einer holprigen Wüstensteppe. Der Boden war nicht nur durchfurcht, sondern auch kaum mehr mit Rasen bewachsen. Stattdessen machten sich einige buschige Gräser und Sträucher auf der Fläche nahe der Bundesstraße 6 breit. Keine guten Voraussetzungen für einen kurzen Kick am Nachmittag.

Platz ist entkrautet und begradigt

SPD und Grüne im Ortsrat Laatzen wollten deshalb Ende August wissen, was die Stadt angesichts der Versteppung zu tun gedenkt – und haben gleich auch noch ein paar besonders eindrückliche Bilder von der Fußballwüste eingeschickt. Wie jetzt bei der Sitzung des Ortsrats herauskam, hat sich tatsächlich einiges verbessert. So hat die Stadt den Platz inzwischen entkrautet, begradigt und neuen Rasen eingesät, wie sie bekannt gab. „Im Moment ist der Platz gesperrt, damit der Rasen wachsen kann. Sobald er gut angewachsen und belastbar ist, wird der Bolzplatz freigegeben“, teilte die Verwaltung mit.

Zuletzt glich der Bolzplatz an der Bruchriede noch einer verkrauteten Wüste. Quelle: Drucksache Stadt Laatzen

Der Platz, der nur vom Wohngebiet Holzfeld aus und nur über eine kleine Holzbrücke erreichbar ist, war schon vor einem Jahr Thema in der Rethener Politik. Damals schätzte die Stadtverwaltung die Chancen, den Platz zu sanieren, noch schlecht ein: So sei der eigentlich notwendige Bodenaustausch nicht möglich, weil die Brücke die dafür notwendigen schweren Baufahrzeuge nicht tragen würde. Eine neue Brücke hingegen kam aus Kostengründen nicht infrage.

Künftig wird alle zwei Wochen gemäht

Nun hat die Stadt eine Kompromisslösung gefunden. Im Frühjahr reparierte eine Firma zunächst die lädierten Holzbohlen der Brücke. Die ursprünglich angedachte Brückenverstärkung wurde hingegen aufgegeben. Statt den Boden komplett auszutauschen hat sich die Verwaltung im August auf das Begradigen des Untergrunds beschränkt. Wildwuchs soll es dort in Zukunft nicht mehr geben: Der Rasen werde künftig alle zwei Wochen gemäht, kündigte die Stadt an.

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Von Johannes Dorndorf

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