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Region Laatzen Nachrichten Albert-Einstein-Schule verabschiedet 81 Abiturienten
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00:17 03.07.2019
Umrahmt von Redebeiträgen und Musik der Band LaWinds werden am Freitagabend im Forum der Albert-Einstein-Schule die Abiturzeugnisse überreicht und mehrere Schüler für persönliche besondere Leistungen geehrt. Quelle: Torsten Lippelt
Laatzen-Mitte

Mit einer zweistündigen Feier und dem Schülermotto „Abipunktur – jeder Punkt kostet Nerven“ hat der Gymnasialzweig der Albert-Einstein-Schule (AES) am Freitagabend seine Abiturienten verabschiedet. Mehr als 400 Schüler und deren Familienangehörige waren dabei, als 73 Abitur- und acht Fachabiturzeugnisse übergeben wurden.

Nach der Begrüßung des Schulleiters Christian Augustin zogen die in Tutoriengruppen aufgestellten Absolventen zu Melodien von Star Wars, „Celebration“ bis hin zu „Another Brick in the Wall“ ins Forum ein. Bürgermeister Jürgen Köhne verwendete für sein Grußwort einen Sinnspruch des Komponisten Georg Friedrich Händel: „Man muss lernen, was zu lernen ist, und dann seinen eigenen Weg gehen.“ Das Abitur sei ein verdienter Lohn fürs Lernen und die Schule biete Bausteine für das spätere Leben und die Entwicklung der Persönlichkeit. „Nun habt ihr es selbst in der Hand“, so Köhne, der zur aktiven Lebensgestaltung ermutigte und Eltern und Lehrern für deren Unterstützung dankte.

Bundestagsabgeordneter Miersch spricht als Ehrengast

Nach musikalischen Einlagen der Band LaWinds unter der Leitung von Mirco Meutzner und Ulrich Bernert, sprach als Ehrengast der Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch, der auf seine eigene Abiturzeit vor 31 Jahren zurückblickte. Er zitierte den Namenspatron der Schule, Albert Einstein, wonach es zwei Arten gebe, sein Leben zu leben: „Entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eins. Ich glaube an letzteres.“ Miersch beschwor den an der AES lebenden Geist von Toleranz, Respekt und Zuversicht. „Es ist richtig was in Bewegung, und ihr Einsteiner seid mittendrin“, sagte Miersch, der die Abiturienten aufforderte, sich für Demokratie einzusetzen.

Über die Unterschiede des Abiturs von 1974 und heute diskutierten danach in einer Talkrunde an einem seiner letzten Schultage vor der Pensionierung der Journalismuslehrer Tom Erler mit den Abiturienten Lotta Gessner und Lars Lippelt. Erler sagte, damals habe es für ihn ein Schwarz-Weiß-Bild von der Schule gegeben – böse Lehrer und gute Schüler – und dass Unterricht auch anders gehen müsse. So wurde er selbst Lehrer. „Es gibt auch heute noch Lehrer, die Autorität mit Respekt verwechseln“, kritisierte Lotta Gessner. Erler beendete die Talkrunde unter gesanglicher Einbeziehung des Publikums mit einem selbst getexteten kritischen Sprechgesang zum Doors-Klassiker „Light My Fire“.

Schüler werden für besondere Leistungen geehrt

In der von KGS-Oberstufenleiter Martin Jordan und Gymnasialzweigleiter Joris Doelle moderierten Feier wurden auch Schüler für besondere Leistungen geehrt. Robin Hennig erhielt ein Lob für soziales Engagement, Elena Voigt und Anina Zeilinger eines für ihre Toleranzlotsenarbeit. Im Bereich Musik wurden Julius Obst und Harmund Paetzmann geehrt, bei den Gesellschaftswissenschaften Miriam Schwab, Laura Tiedemann und Benjamin Ernst. In Chemie hatten sich Finja Blumberg und darüber hinaus auch noch in Physik und Mathematik Piet Kantsteiner hervorgetan.

Der Landessieger von „Jugend forscht“, Piet Kansteiner, ist zugleich Jahrgangsbester mit einem Abiturschnitt von 1,1. Bei den Abiturientinnen sind dies Anika Beer und Laura Tiedemann (beide 1,3).

Gemeinsam mit Robin Hennig hatte Anika Beer als Jahrgangssprecherteam auch einen kleinen Rückblick auf die Zeit seit der 5. Klasse präsentiert. Beide dankten Lehrern und Eltern für deren Unterstützung. Mit dem Hinweis, dass nicht die Schulnoten den Wert als Mensch und den seiner Persönlichkeit ausmachen.

Gottesdienst am Donnerstag und Party am Samstag

Was noch bekanntgegeben wurde: Beim Abiturgottesdienst am Donnerstag in der Arche waren 221 Euro zugunsten des Kinderhospiz Löwenherz gesammelt worden. Ihre Abi-Party feierten die AES-Absolventen am Sonnabendabend im Laatzener H4-Hotel an der Würzburger Straße.

Die Abiturienten der AES

Nils Agena, Florian Ahmadi-Zad, Anika Beer, Gerard Bengen, Marcel Bengen, Finja Blumberg, Jessica Bogatz, Sophie Brettmann, Niklas Degering, Shiva Dettmer, Jan Drieselmann, Marie Christine Eilers, Benjamin Ernst, Rudolf Flemmer, Lotta Gessner, Friederike Gros, Paul Philip Habitz, Eve-Marie Hellmer, Adrian Helms, Robin Hennig, Kiara SophieHinz, Paul Hirschlag, Florian Houck, Jakob Jagau, Jonas Jagemann, Dina Janghorban, Jolina Jantschik, Asaad Kais, Sanja Alina Kalteis, Piet Kansteiner, Antonia Kauntz, Sandra Kazemi, Can Koc, Erik Krieger, Leon Kröger, Luca Krone, Leonie Lenze, Jonas Joshua Libor, Yannik Libor, Daniel Lidekat, Jan Lippel, Kerstin Lippel, Lars Benjamin Lippelt, Eric Lohr, Horace Miles Melletat, Enrique Merinero, Emily Möller, Jule Niemeyer, Julius Alexander Obst, Sophia Ophardt, Iman Oso, Julia Osterwald, Harmund Paetzmann, Jona Peters, Karina Raidok, Pascal Rau, Yanick Finn Reinhardt, Hanna Rohowski, Mira Marie Schmidt, Jan Schnermann, Tom Scholz, Miriam Schwab, Corbin Sue, Jasmin Thiemann, Laura Tiedemann, Elena Voigt, Annika Vonberg, Valeria Voronin, Jan Voßmeyer, Jona Louise Warneken, Theodor Weinlich, Clara Victoria Wilkening, Anina Zeilinger.

Von Torsten Lippelt

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