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Region Laatzen Nachrichten Terminprobleme: Kunstpreis fällt 2018 aus
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14:55 20.07.2018
Vor dem Wettbewerbs-Plakat von 2017 „Träume“ kündigt Monika Gorbuschin die Fortsetzung des Kunstpreises im nächsten Jahr an. Quelle: Torsten Lippelt
Laatzen

Der Kunstpreis Laatzen ist eine feste Größe im Kulturleben der Stadt. Eigentlich wird er jedes Jahr ausgeschrieben und an Künstler vergeben. Eigentlich. Erstmals jedoch seit der Premiere 1986 legt der Wettbewerb im Leine-Center eine Pause ein. Als Grund verweist der den Kunstpreis organisierende Kunstverein Laatzen auf Terminprobleme.

„Es gab und gibt dieses Mal Zeitprobleme, ihn zu organisieren“, sagt die Kunstkreisvorsitzende Monika Gorbuschin bedauernd. Ein Grund sei der Managementwechsel im Leine-Center gewesen. Das neue Team habe nach der Übernahme im April noch eine Einarbeitungszeit benötigt. Ein Termin im Mai oder Juni sei so nicht mehr möglich gewesen, so Gorbuschin, und nach den Sommerferien sowie im Herbst hätten die Ehrenamtlichen des Kunstpreises noch zahlreiche andere Veranstaltungen durchzuführen. Nach der neuen Ausstellung, die am 5. August in den Räumen des Kunstkreises eröffnet wird, gehören dazu verschiedene Lesungen, der seit 2010 durchgeführte Jugendkunstpreis, der Jugendschreibwettbewerb sowie der wieder für November geplante zweitägige Kunsthandwerkermarkt Kaleidoskop.

Der Laatzener Kunstpreis wird seit 1997 – in Nachfolge der Stadt Laatzen – zu gleichen Teilen vom Kunstkreis und von der Werbegemeinschaft des Leine-Centers finanziert.

Ausschreibung nun erst Anfang 2019

Der 32. Laatzener Kunstpreis soll aufgrund der diesjährigen Pause erst Anfang 2019 ausgeschrieben werden – „mit neuen Themen“, wie Monika Gorbuschin betont. In Absprache mit dem Center-Management sei der Kunstpreis bereits im Marketingplan aufgenommen worden. In den letzten Jahren hatten sich zwischen 38 und 50 Künstler beteiligt mit jeweils ein bis zwei Werken. Die eingereichten und anonymisierten Bilder werden dann voraussichtlich wieder im Frühjahr im Leine-Center ausgestellt, von Jury und Publikum bewertet und die Preise dann spätestens im Juni überreicht.

Fotos oder Skulpturen sollen weiterhin nicht Bestandteil des Wettbewerbes sein, betont Gorbuschin. Zugelassen sind weiterhin nur auf Leinwand gebannte „handgemachte“, eigene Originalarbeiten in Acryl, Öl, mit Buntstift oder als Collage, die keiner Plagiate und nicht signiert sind.

 

Von Torsten Lippelt

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