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Region Laatzen Nachrichten Neue Aqualaatzium-Rutsche wird wohl Ende April fertig
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00:24 24.03.2018
Die Deckenleuchten am Ende der Rutsche zeigen an, wer schneller durchs Ziel gleitet. Der Schlauch (links im Bild) sorgt während der Bauarbeiten für das Aushärten des Materials, erläutert Aqualaatzium-Geschäftsführer Carsten Otte.
Die Deckenleuchten am Ende der Rutsche zeigen an, wer schneller durchs Ziel gleitet. Der Schlauch (links im Bild) sorgt während der Bauarbeiten für das Aushärten des Materials, erläutert Aqualaatzium-Geschäftsführer Carsten Otte. Quelle: Dorndorf
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 Es ist die Frage, auf die die Schwimmmeister im Aqualaatzium derzeit vor allem von jüngeren Badegästen angesprochen werden: Wann wird die neue Rutsche endlich fertig? Eigentlich hatte Bad-Geschäftsführer Carsten Otte vor, den neuen Turm noch vor Beginn der Osterferien eröffnen zu können. Jetzt muss er die Gäste vertrösten: Zwar sieht die Rutsche von Außen schon fertig aus – im Inneren müssen die Handwerker jedoch noch einige Wochen Hand anlegen.

Ein Blick hinter die Kulissen – beziehungsweise hinter die Trockenbauwand und dem Schott im Becken, die die Baustelle vom übrigen Schwimmbad trennen – zeigt schon jetzt, dass der neue Turm ein Besuchermagnet werden könnte. Anstelle der bisherigen Einzelröhre sieht das neue Konstrukt eine Doppelröhre vor – mit einer roten und einer schwarzen Bahn, die am Ende in einen schwarz-weiß-karierten Rallyestreifen münden. So können die Besucher künftig um die Wette rutschen. „Die Lampen über der Ziellinie zeigen an, wer gewonnen hat“, sagt Aqualaatzium-Chef Otte. Ebenfalls neu: Die Besucher rutschen am Ende nicht in ein Becken, sondern gleiten über eine Art Auslaufebene und können dann gleich wieder in knöcheltiefem Wasser zum Rutschenturm laufen. Ein Sicherheitsplus vor allem für Familien mit kleinen Kindern.

Von außen sieht das Ganze – abgesehen von der Doppelröhre – auf den ersten Blick aus wie das Bisherige in Grün: „Die Länge bleibt etwa gleich“, sagt der Bad-Geschäftsführer. Auffällig: Im Gegensatz zu manchen verdunkelten Rutschen andernorts (“Black Holes“) ist die ummantelnde Farbe von Streifen unterbrochen, die Tageslicht ins Innere lassen und besondere Effekte mit sich bringen. Die Investition in den „Body2-Racer“, so der offizielle Name der Rutsche, ist aus Ottes Sicht mehr als die fällige Erneuerung des Vorgängers. „Wir sind überzeugt, dass das eine Attraktion wird“ – eine solche Doppelrutsche gebe es in der Region bislang nicht.

Wann alles fertig sein wird, steht noch nicht abschließend fest. Nach den Osterferien wird das Bad zunächst knapp  zwei Wochen – von Dienstag, 4. April, bis Freitag, 13. April – schließen, um die Baustelle zurückzubauen und den Trakt mit dem übrigen Bad zu verbinden. Ob auch am Wochenende 14./15. April noch gearbeitet wird, stehe noch nicht fest. Die Grobplanung sieht vor, dass die Rutsche dann in der letzten Aprilwoche in Betrieb geht. Einen genauen Termin gebe es auch hier nicht, zumal der TÜV das Bauteil noch abnehmen muss.

Die Verzögerung bei den Bauarbeiten hängt übrigens vor allem mit einer fehlenden Genehmigung zusammen: „Das Treppenhaus musste mit einem Schwerlasttransport transportiert werden“, sagt Otte – und zwar vom Hersteller in Baden-Württemberg bis Laatzen. Im Gegensatz zu allen übrigen Bundesländern habe ausgerechnet Niedersachsen die Genehmigung nicht rechtzeitig erteilt, so dass der Baustellenablauf ins Schlingern geriet.

Für 2018 ist das Thema Bauarbeiten dann erledigt. Das nächste Projekt ist schon in Planung: Im Sommer 2019 will Otte die Dampfsaunen und die Gastronomie in der Sauna erneuern. 

Von Johannes Dorndorf