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Nachrichten Penny: „Leider keine Ausnahme möglich“
Region Laatzen Nachrichten Penny: „Leider keine Ausnahme möglich“
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13:20 26.07.2018
Wer sein Auto ohne Parkscheibe oder länger als eine Stunde abstellt, kann künftig mit fast 20 Euro zur Kasse gebeten werden. Quelle: privat
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Gleidingen

 Der jüngste Bericht über die seit Juni auf eine Stunde mit Parkscheibe beschränkte Parkzeit bei Penny in Gleidingen hat bei Bürgern unterschiedliche Reaktionen zutage geführt: von Erbostsein bis Verständnis. Das Unternehmen macht indes deutlich, dass die Beschränkung nur während der Öffnungszeiten des Marktes gilt, allerdings dann auch für Angehörigen und Nutzer der benachbarten Grund- und Förderschulen sowie der Sporthalle.

„Wir bitten um Verständnis, dass wir während der Geschäftszeiten von Penny keine Ausnahme machen können“, teilte Unternehmenssprecherin Katrin Meyer auf Nachfrage mit. Immerhin: Anders als noch von der CDU in ihrer jüngsten Anfrage an die Stadt geschrieben gilt die Parkzeitbeschränkung nicht rund um die Uhr sondern nur während der Öffnungszeiten des Discounters von 7 bis 22 Uhr.

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Leser diskuktieren Für und Wider

Auf der Facebook-Seite der HAZ/NP-Lokalseite Laatzen diskutierten die Leser über das Für und Wider. Gerade die angedrohte Vertragsstrafe von 19,90 Euro verärgerte einige. „Ich boykottiere solche Geschäfte, wo so eine Abzocke betrieben wird“, schrieb unter anderem Facebook-Nutzerin Sandra He.

Viele Leser zeigten aber auch Verständnis, so wie Sascha Kühn: „Wieso ist doch vernünftig. Als Eigentümer würde ich auch keine Dauerparker da haben wollen.“ Nutzer Daniel Znr erinnert daran, dass in der Stadt Parkplätze außerhalb der Öffnungszeiten sogar mit Schranken abgeriegelt würden. Die Maßnahme in Gleidingen sei daher „vernünftig“. Das Parkplatzproblem habe sich mittlerweile aufs Dorf verlagert und ausgeweiteten, schrieb Nutzer Max Merkel: „Mein Vorschlag wäre, alle Kfz-Nutzer eine Jahresvignette für 365 Euro (pro Tag 1 Euro) anzubieten, die das freie Parken rund um die Uhr in ganz Deutschland erlaubt, war auch weniger Bürokratie erfordert.“

Von Astrid Köhler

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