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Region Laatzen Nachrichten Gäste aus Polen, Frankreich und Israel: So international ist das Jugendcamp
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14:25 30.07.2019
Bürgermeister Jürgen Köhne (rechts) begrüßt - zum Teil gedolmetscht von Christina Beier - die Teilnehmer des internationalen Jugendcamps im Kinder- und Jugendhaus. Quelle: Thomas Böger
Laatzen-Mitte

Knapp 40 Jugendliche aus vier Ländern nehmen zurzeit am dritten internationalen Jugendcamp in Laatzen teil. Neben den Gastgebern sind daran Gäste aus den Partnerstädten Guben (Brandenburg), Gubin (Polen) und Grand-Quevilly (Frankreich) sowie aus dem israelischen Ness Ziona beteiligt. Die 14- bis 17-Jährigen unternehmen Ausflüge, drehen in Workshops Videos oder spielen Theater, und jeden Abend stellt eine andere Gruppe ihre Stadt vor, insbesondere deren Schulpolitik und Jugendkultur sowie die kulturelle Identität des jeweiligen Landes. Übernachtet wird im Kinder- und Jugendzentrum an der Pestalozzistraße sowie in Klassenräumen des Erich-Kästner-Schulzentrums.

Beziehung zu Partnerstädten vertiefen

Internationale Freundschaften und Verständnis für die jeweils anderen seien erforderlich, „damit man in Frieden miteinander leben kann“, erklärte Laatzens Bürgermeister Jürgen Köhne bei seiner Begrüßung der Gäste am Montagabend im städtischen Kinder- und Jugendhaus. Deshalb sei es ihm wichtig, „die Beziehungen zu den Partnerstädten noch zu vertiefen“. Die seit 2009 fast jährlich organisierten Jugendcamps in den verschiedenen Städten seien eine wichtige Einrichtung, betonte Köhne. Den jungen Leuten wünschte er neben ihrer Workshop-Arbeit auch noch viel Spaß für ihren Aufenthalt in Laatzen. Das nach 2010 und 2015 dritte Jugendcamp in Laatzen endet am Sonntag, 4. August.

Eine Besucherin hatte besonderen Grund zur Freude: Charlotte Stübs aus Guben feierte am Montag ihren 14. Geburtstag. Sie erhielt nicht nur ein Geburtstagsständchen, sondern die ehrenamtliche Küchenfee Kerstin Ferenz überreichte ihr auch eine Torte mit brennenden Kerzen, die Charlotte unter dem Beifall der übrigen Jugendlichen traditionsgemäß alle auf einen Zug auspustete.

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Von Thomas Böger

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