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Nachrichten Helfer pumpen 40.000 Liter Wasser aus Keller
Region Laatzen Nachrichten Helfer pumpen 40.000 Liter Wasser aus Keller
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00:01 27.08.2018
Rund 40.000 Liter Wasser muss die Feuerwehr aus dem vollgelaufenen Keller eines leer stehenden Reihenhauses pumpen.
Rund 40.000 Liter Wasser muss die Feuerwehr aus dem vollgelaufenen Keller eines leer stehenden Reihenhauses pumpen. Quelle: Gerald Senft
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Laatzen-Mitte

Erst brennt eine Hecke, dann läuft ein Keller voll Wasser und anschließend ist die Ortsfeuerwehr Laatzen auch noch an vier anderen Stellen gefordert. Die Helfer sind am Wochenende zu ihren Einsätze mit den diesjährigen laufenden Nummern 258 bis 261 ausgerückt.

Das erste Mal gefordert waren die Feuerwehrleute am Freitag gegen 21 Uhr in der Nähe des Messeschnellweges. Unweit des Schulgeländes zwischen der Wülferoder Straße und der Marktstraße brannten Teile einer Hecke auf einer Fläche von etwa zehn Quadratmetern. Jugendliche hatten das Feuer entdeckt und gemeldet.

Um 23.25 Uhr gab es dann erneut Alarm: Der Keller eines leer stehenden Reihenhauses an der Engerode stand etwa 65 Zentimeter hoch unter Wasser. Ein Nachbar hatte den Leitungsschaden mit spritzendem Wasser entdeckt, nachdem in seinem eigenen Keller einige Zentimeter hoch Wasser stand. Geistesgegenwärtig habe der Mann den innenliegenden Schieber zugedreht und Hilfe gerufen, lobte Feuerwehrsprecher Gerald Senft. Mit einer Hochleistungspumpe für Hochwasser saugten die Helfer etliche Tausend Liter Wasser aus dem Keller. Weil der Wasserstand aber zu langsam sank, wurden weitere Kräfte nachalarmiert. „So kam das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug zu seinem ersten Einsatz und wurde eine weitere sogenannte ,Chiemseepumpe’ angeschlossen“, erklärte Senft. Diese beförderte das Wasser – insgesamt rund 40.000 Liter – aus zwei Leitungen und in Fontänen auf den nahen Fußweg. Zunächst war es Frischwasser später auch ein Wasser- und Waschpulvergemisch, da sich das auf der Erde stehende Pulver mit dem Wasser vermischte.“ Der Einsatz in den verschiedenen Kellern dauerten bis 1.45 Uhr.

Am Sonnabend ging es dann um 7.55 Uhr weiter beim ADAC Fahrsicherheitszentrum. Dort hatte der Rauch eines Backofens den Brandmelder ausgelöst. Gegen Mittag dann galt es wegen einer gemeldeten hilflosen Person eine Tür zu öffnen –doch die Wohnung war leer. Am Abend gab es noch einen Einsatz wegen eines Wasserschadens an der Mergenthalerstraße und ab 23.20 Uhr unterstützte die Ortsfeuerwehr die spektakuläre Arbeit der Tierretter, die eine Katze aus einem sieben Meter tiefen Brunnenschacht holten.

Von Astrid Köhler