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17:36 04.04.2014
Aufklärungsarbeit: Marc Rheinfels (Zweiter von links) erläutert Hans-Friedrich Benke (von links), Kommissariatsleiter Hans Müller, Hermann Anke und Hans Falkner die Schwachstellen bei ungesicherten Fenstern.
Aufklärungsarbeit: Marc Rheinfels (Zweiter von links) erläutert Hans-Friedrich Benke (von links), Kommissariatsleiter Hans Müller, Hermann Anke und Hans Falkner die Schwachstellen bei ungesicherten Fenstern. Quelle: Torsten Lippelt
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Für ungesicherte Fensterrahmen oder Türen benötigt ein erfahrener Einbrecher rund fünf Sekunden zum Öffnen mit einem einfachen Schraubendreher oder auch einer Kunststofffolie, erläuterten Bernd Ingelmann und Marc Rheinfels von der Zentralstelle für technische Prävention. Die bei fast drei Viertel aller Einbrüche genutzte Variante lässt sich mit einigen Regeln und Umrüstungen verhindern:

Immer abschließen: Türen und Fenster sollten beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung so gut wie es geht verriegelt werden. Manche Täter nutzen auch kurze Abwesenheitszeiten, um einzudringen.

Sichere Fenster: Sogenannte Pilzkopfverriegelungen erschweren es Einbrechern, Fenster aufzubrechen. Auch alte Fenster lassen sich entsprechend umrüsten. Aufgesetzte Schlösser bieten zusätzlichen Schutz.

Rollläden: Nur aus Edelstahl sind sie nicht bieg- und aufschneidbar, müssen aber konsequent bei jedem Verlassen des Hauses heruntergelassen werden.

Türen: Die besten Schlösser helfen nichts, wenn Türblätter, Türfüllungen und Schließriegel zu schwach sind. Bei Profilzylindern ist darauf zu achten, dass sie glatt mit dem Metallgehäuse abschließen

Was tun im Urlaub? Entscheidend ist, Einbrechern keine Hinweise auf die eigene Abwesenheit zu geben. Die Tipps: Für Post und Zeitung Nachbarn oder Freunde aktivieren, den Parkplatz am Hauseingang von Nachbarn nutzen lassen, nicht per Internet oder Anrufbeantworter mitteilen, dass man im Urlaub ist sowie per Zeitschaltuhr Licht, Radio und Fernseher steuern.

Wer Fragen zur Sicherheit im Haus hat, kann sich unter Telefon (05 11)
 1 09 11 03 an die Zentralstelle technische Prävention wenden. Die Kontaktbeamten der Laatzener Polizei sind unter (05 11) 1 09 43 35 erreichbar.

Torsten Lippelt

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