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00:19 19.01.2019
Der neue Internetauftritt der Stadt Laatzen kommt besser an als früher. Informationsmedium Nummer Eins ist in Laatzen jedoch weiterhin die Tageszeitung. Quelle: Dorndorf
Laatzen

Die Tageszeitung ist weiterhin mit großem Abstand das Nachrichtenmedium Nummer 1 in Laatzen: Bei einer Umfrage der Stadt gaben 86 Prozent der Befragten an, sich überwiegend aus der Zeitung über Laatzen zu informieren, davon 77 Prozent „voll und ganz“ oder „weitestgehend“, weitere neun Prozent „eher“. Bei den sozialen Medien liegen die Werte in Summe hingegen bei 22 Prozent, bei Onlinezeitungen sind es 23 Prozent, bei der städtischen Internetseite 48 Prozent. Auf bessere Werte kamen die kostenlosen Anzeigeblätter mit 74 Prozent.

Die Stadt Laatzen hatte im Februar und März vergangenen Jahres 2005 weitgehend repräsentativ ausgewählte Bürger im Rahmen des sogenannten Bürgerpanels nach ihrem Mediennutzungsverhalten und der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kommune befragt. Geantwortet haben davon 858. Im Fokus stand diesmal vor allem die Internetseite der Stadt Laatzen: Nach einer fast identischen Befragung im Jahr 2016 hatte die Verwaltung die Seite vor knapp zwei Jahren überarbeitet. Bei dem erneuten Bürgerpanel sollte überprüft werden, inwieweit die neue Homepage ein Erfolg ist.

Unterm Strich kam die Überarbeitung von laatzen.de gut weg. Vergaben die befragten Laatzener 2016 noch die Durchschnittsnote 2,95, korrigierten sie dies nun auf die Note 2,6. Fünf Prozent finden die Seite sogar „sehr gut“ (2016: 2,2 Prozent), 43,3 Prozent vergaben ein „gut“ (26,3), 40,9 Prozent ein „befriedigend“ (50,2). Gelobt wurde unter anderem, dass die Seite fehlerfrei laufe, die Texte verständlich und die Informationen sachlich und aktuell seien; zwischen 59 und 70 Prozent stimmten dem „voll und ganz“ oder „weitgehend“ zu. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren fanden dies lediglich 45 bis 67 Prozent.

Auch bei den Kritikpunkten verbesserten sich die Werte: Vermissten 2016 noch 21,7 Prozent der Befragten Hinweise auf Veranstaltungen, gaben dies nun nur noch 11 Prozent an. Neue Probleme bereitet hingegen die Suchfunktion, die von 8,4 Prozent moniert wird.

Online-Anträge wünscht nur eine Minderheit

Informationen erhoffen sich die Nutzer vor allem über Dienstleistungen, Ansprechpartner und Öffnungszeiten, Aktuelles, den Straßenverkehr in Laatzen und Veranstaltungen (jeweils zwischen 68 und 87 Prozent). Die Sehnsucht danach, Anliegen künftig im Internet erledigen zu können, ist unter den Befragten hingegen wenig ausgeprägt. Gerade einmal ein Drittel (34 Prozent) wünschen dies. Konkrete Vorschläge nannten sogar nur 94 Personen. 20 Prozent von ihnen nannten ein Online-Bürgerbüro für verschiedene Verwaltungsangelegenheiten, 13 Prozent Anträge für Reisepass oder Personalausweis und 11 Prozent Terminvergaben.

Die überwiegende Ablehnung, Anliegen online abzuwickeln, könnte auch eine Generationenfrage sein. So haben beim aktuellen Bürgerpanel besonders viele ältere Personen geantwortet: Jeder Zweite (51 Prozent) gab an, 60 Jahre oder älter zu sein, nur 12 Prozent waren unter 40.

Unterm Strich zeigt sich die Stadt mit den Ergebnissen der Befragung zufrieden. „Die Zahl derer, die die Seite als gut bewerten, ist um 50 Prozent gestiegen“, heißt es in einem Fazit der Verwaltung. Inzwischen habe man einige Verbesserungsvorschläge aufgegriffen. Die von einigen kritisierte Suchfunktion sei angepasst worden. Veranstaltungen ließen sich zudem neuerdings als Word-Datei exportieren, sodass sich die Besucher der Homepage einen Veranstaltungskalender herunterladen könnten. Und: „Im redaktionellen Teil wird weitestgehend auf Abkürzungen verzichtet, der Dienstleistungskatalog wurde um gewünschte Themen erweitert.“

Von Johannes Dorndorf

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