Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Die Schönheiten der Stadt einrahmen
Region Laatzen Nachrichten Die Schönheiten der Stadt einrahmen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 10.04.2014
Von Johannes Dorndorf
Das Vorbild: Foto-Bilderrahmen, wie diesen in Schwerin aufgenommenen, können sich Piraten und Linke auch für Laatzen vorstellen. Quelle: Heiko Schönemann
Laatzen

Laatzen hat viele schöne Ecken, leider werden oft aber nur das Leine-Center, die Wohnscheibe und die Siebziger-Jahre-Bauten von Besuchern wahrgenommen“, begründen die beiden Ratspolitiker Heiko Schönemann (Piraten) und Ralf Wetzel (Linke) den Vorstoß. Mit den Rahmen solle Laatzenern die Möglichkeit gegeben werden, sich an schönen Orten im Stadtgebiet ablichten zu lassen und die Bilder an Freunde und Bekannte zu verschicken. Installiert werden könnten die Rahmen beispielsweise im Park der Sinne und an verschiedenen Stellen in der Leinemasch. Noch geklärt werden müssten aus Sicht der Gruppe die Kosten. Die Verwaltung solle in diesem Rahmen auch prüfen, ob Fördervereine oder Schulen bei Anschaffung, Aufbau oder Pflege helfen könnten. Zunächst gehe es darum, einen einzelnen Rahmen an einem geschützten Standort wie dem Park der Sinne aufzustellen, um die Resonanz abzuwarten und die Pflege einfach zu halten. Die Idee ist nicht neu: Schon jetzt gibt es ähnliche Projekte in anderen Städten. Schönemann hat einen solchen Rahmen beispielsweise in Schwerin fotografiert.

Bessere Schilder für Spielplätze

Zwei weitere Anträge von Linken und Piraten beschäftigen sich mit der Beschilderung auf Spielplätzen. Demnach sollten die Anlagen künftig mit eindeutigen Nummer ausgezeichnet werden. Der Vorteil: Bei Notfällen, in denen oft Angst und Hektik herrschen, können Eltern im Telefonat eindeutig erklären, wo sie sind. Regeln und Verbote sollten zudem auf Schildern mit Bildsymbolen gekennzeichnet werden. Die bisherigen textlastigen Schilder („Kein Bolzplatz“, „Hunde dürfen nicht auf den Spielplatz“) könnten nach und nach ersetzt werden. Wetzel und Schönemann versprechen sich davon, dass Eltern und Kinder die Regeln besser verstehen und die Akzeptanz erhöht wird. Es gehe auch darum, den „erwachsenen Stadtverwaltungscharme“ der Verbotsschilder zu reduzieren.

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Vor einem Monat ist „Löwenstunde“ mit einer Auflage von 2000 Exemplaren im Klecks Verlag erschienen. Geschrieben hat es die 17-jährige Schülerin Paula Luisa Andree aus Oesselse.

06.04.2014

Der Mios-Großmarkt in Alt-Laatzen stellt sein Konzept um - und reduziert die Belegschaft. An die Stelle des klassischen Abholmarkts tritt eine Kombination aus Lieferservice und Drive-In-Angebot. Von den derzeit 87 Mitarbeitern müssen 48 den Standort verlassen.

Johannes Dorndorf 04.04.2014

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Laatzen hat sich 2013 fast verdoppelt. Bei einem Informationsabend im Stadthaus gab die Polizei am Donnerstag Tipps, was dagegen getan werden kann.

04.04.2014