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Region Laatzen Nachrichten Beim Frühstück werden neue Kontakte geknüpft
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00:38 28.02.2018
„Wir haben uns heute erst kennen gelernt“: Annette Götte (von links), Gabriele Badendick und Hannelore Krohn kommen beim Gemeindefrühstück ins Gespräch.
„Wir haben uns heute erst kennen gelernt“: Annette Götte (von links), Gabriele Badendick und Hannelore Krohn kommen beim Gemeindefrühstück ins Gespräch. Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de
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Ingeln-Oesselse

 Mehr als 60 Teilnehmer sind am Sonntagvormittag beim zweiten Gemeindefrühstück im Gemeindehaus von St. Nicolai in Ingeln-Oesselse zusammengekommen. Bei Brötchen und Kaffee kamen die Besucher ins Gespräch. Dabei wurden auch neue Kontalte unter Dorfbewohnern geknüpft, die schon lange in Ingeln-Oesselse wohnen und sich trotzdem noch nicht begegnet sind. 

„Wir haben uns heute erst kennen gelernt“, sagte Gabriele Badendick, die schon nach wenigen Minuten Gemeinsamkeiten mit ihrer Tischnachbarin Annette Götte herausgefunden hatte. „Wir treiben beide Sport beim TSV Rethen, da hatten wir gleich ein gemeinsames Geprächsthema“, sagte Götte erfreut.  Die Frauen waren zum ersten Mal bei dem Gemeindefrühstück des Fördervereins von St. Nicolai, das vergangenes Jahr Premiere gefeiert hatte, und beiden gefiel es gut. „Man kann mit seinen Tischnachbarn ein bisschen klönen und lernt schnell andere Leute kennen“, erzählte Badendick. Damit war das vorrangige Ziel des Frühstücks schon erfüllt: Gespräche gab es an dem Vormittag reichlich.

„Es gibt immer was zu erzählen, und man hört auch Neues aus dem Ort“, sagte Joachim Kallmeyerm der es begrüßen würde, wenn der Förderverein das Frühstück noch öfter als einmal im Jahr anbietet. Das wird aber wohl nicht so kommen. „Es soll etwas Besonderes bleiben. Ich glaube, dass sonst auch weniger Besucher kommen würden“, sagte Barbara Minkwitz, die den Stein für das erste Gemeindefrühstück des Fördervereins ins Rollen gebracht hatte und auch mit der Neuauflage sehr zufrieden war. Im Gegensatz zum Auftakt 2017 hatten die Organisatoren die Tische nicht mehr als lange Tafel aufgestellt. „Wir haben es diesmal etwas aufgelockert und die Tische einzeln positioniert“, sagte Günter Sahm vom Fördervereinsvorstand: „So ist es etwas bunter, und man kommt besser miteinander ins Gespräch.“ 

Die Organisatoren blickten am Sonntag vor allem in bekannte Gesichter. „Es wäre natürlich schön, wenn auch mal ein paar neu Hinzugezogene den Weg zu uns finden würden“, so das Vorstandsmitglied. Es sei aber nicht ganz leicht, die Neubürger zu erreichen. Im nächsten Jahr wollen die Organisatoren erneut ein Gemeindefrühstück anbieten – und hoffen noch auf weitere Bewohner des Ortes. 

Was die Organisatoren laut Sahm besonders freut: „Es haben uns wieder viele ortsansässige Firmen unterstützt.“  Aufschnitt, Käse, Marmelade und vegatarisches Schmalz sowie die Brötchen seien allesamt gespendet oder vergünstigt zur Verfügung gestellt worden.

Mit dem Erlös aus dem Gemeindefrühstück, für das im Vorfeld Tischsets verkauft wurden, will der Förderverein erneut die Kirchengemeinde unterstützen. So sollen demnächst neue Sitzkissen für die Kapelle und neue Gesangsbücher angeschafft werden, sagte Hanns-Heinrich Köhler, Vorsitzender der Organisation. Darüber hinaus würden auch die Pfarrstellen vom Förderverein mitfinanziert. 

Von Daniel Junker