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Nachrichten St. Oliver gibt Trägerschaft für Kita ab
Region Laatzen Nachrichten St. Oliver gibt Trägerschaft für Kita ab
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15:08 18.01.2019
Die Kita St. Mathilde ist seit 1947 in katholischer Trägerschaft. Quelle: Dorndorf
Alt-Laatzen

Die älteste Kindertagesstätte im Laatzener Stadtgebiet bekommt einen neuen Träger: Der bislang zur St.-Oliver-Kirchengemeinde gehörende 1947 gegründete Kita St. Mathilde in Alt-Laatzen soll künftig der Trägergemeinschaft katholischer Kindertagesstätten Hannover zugeordnet werden. Der bereits vom Kirchenvorstand beschlossene Plan soll im Laufe der ersten Jahreshälfte umgesetzt werden, kündigt Pfarrer Thomas Berkefeld an.

Mit dem Übergang entlastet die Gemeinde sowohl die ehrenamtlichen Mitarbeiter als auch Pfarrer Berkefeld. Die Arbeit sei in den vergangenen Jahren „immer komplizierter“ geworden, berichtet Berkefeld – angefangen bei den Finanzen über Sicherheits- und Gesundheitsbestimmungen bis zur Personalsuche. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass dies unsere Kompetenz inzwischen übersteigt“, sagt Berkefeld. Die Trägerschaft habe ihm und den Ehrenamtlichen „viel Kraft und Energie gekostet.“

Für die Eltern und die 57 Kinder der Einrichtung soll sich durch den Wechsel nichts ändern: „Der formale Aufwand für alle, die ihre Kinder dort haben, ist gleich null“, sagt Berkefeld. Die Verträge der Erzieher würden Eins zu Eins übernommen, Wechsel in andere Einrichtungen des neuen Trägers seien nicht geplant.

Die Trägergemeinschaft katholischer Kirchengemeinden Hannovers war ursprünglich für die Einrichtungen in der Landeshauptstadt gegründet worden, habe sich inzwischen aber auch für die Umlandkommunen geöffnet, berichtet Berkefeld. Die Verbundenheit mit der Gemeinde werde bei dem Wechsel nicht verloren gehen. „Es bleibt unsere Kita“, sagt der Pfarrer, an seinen Besuchen in der Einrichtungen und Veranstaltungen wie dem Martinsumzug werde sich nichts ändern. Auch das Gebäude bleibe im Eigentum der Gemeinde. Geplant sei auch die Gründung eines neuen Kita-Ausschusses, der sich künftig nicht mehr um Bau- und Personalfragen kümmere, sondern den Kontakt zwischen Gemeinde und Kita in den Blick nehme.

Für Kita-Leiterin Monika Vorderwülbeke ist der Wechsel „mit Wehmut und Freude“ verbunden. Die Gemeinde habe ihre Trägerschaft in den mehr als 70 Jahre sehr gut wahrgenommen. Der Übergang zur Trägergemeinschaft sei auf der anderen Seite „die beste Lösung, die uns passieren konnte“, ergänzt sie: So bleibe die Kita nicht nur in katholischer Trägerschaft, sondern könne auch auf die Kompetenzen des nun größeren Kita-Verbunds zurückgreifen, der Ansprechpartner für die unterschiedlichsten Fragen habe – von juristischen und pädagogischen Themen bis zu Hygieneaspekten und dem Qualitätsmanagement.

Einen ähnlichen Schritt haben vor zweieinhalb Jahren auch die evangelischen Kindertagesstätten in Laatzen gemacht. Die Kirchenkreise Ronnenberg und Laatzen-Springe gründeten im August 2015 gemeinsam den Kindertagesstätten-Verband Calenberger Land, der die Trägerschaft für 17 evangelische Kitas in der südlichen Region Hannover übernahm.

Von Johannes Dorndorf

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