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Nachrichten Grüne kritisieren Tenor der Zentrumsplanung
Region Isernhagen Nachrichten Grüne kritisieren Tenor der Zentrumsplanung
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17:43 14.09.2016
Die Debatte um die mögliche Sperrung der Bothfelder Straße wie an Markttagen bleibt kontrovers. Quelle: Archiv
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Isernhagen

Mit dem Beschluss über den Rahmenplan, den der Rat in seiner öffentlichen Sitzung am  Donnerstagabend ab 18.30 Uhr im Schulzentrum fällen soll, ist der Startschuss gegeben: Dann kann die Gemeinde mit dem Sanierungsträger in die Fachplanungen einsteigen – und Details von der Pflasterung des Marktplatzes bis zur Begrünung klären. An diesem Punkt werden dann auch die Bürger wieder beteiligt.

Der Rahmenplan selbst, so wird die Verwaltung nicht müde zu betonen, sei nichts mehr als eine grobe Aufzählung dessen, was überhaupt im Zentrum angedacht ist. Welche Bereiche sollen verändert werden? Welche Reihenfolge wäre denkbar? Wie viel wird das alles ungefähr kosten? Darauf finden sich Antworten in dem fast 100 Seiten starken Mammutwerk.

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Wenn es nach der Lesart von Fabian Peters (Grüne) geht, findet sich darin aber auch eine Annahme als Planungsgrundlage, die die Verwaltung keinesfalls hätte treffen dürfen: das Offenhalten der Bothfelder Straße für den Autoverkehr. Denn: Im Oktober 2014 hatte der Rat beschlossen, die Zentrumsdurchfahrt nur noch Bussen zu erlauben. Massive Kritik vonseiten der Gewerbetreibenden und ein gemeinsames Treffen mit Politik und Verwaltung ließ schließlich das Signal laut werden, man wolle diesen Beschluss revidieren. „Das hat der Rat bis heute aber nicht getan“, betonte Peters und ärgerte sich darüber, dass dem Rahmenplan aber eben diese Intention durchweg anzulesen sei. „Es finden sich darin nicht einmal Alternativvorschläge, sollte die Straße doch geschlossen werden“, argumentierte Peters.

Bauamtsleiterin Heike Uphoff akzeptierte diese Kritik nicht: „Wir sind weit weg von einem Entwurf, es ist noch alles möglich.“ Auch für die anderen Mitglieder des Bauausschusses war Peters Kritik kein Grund, ihre Zustimmung zum Rahmenplan zu versagen. „Das mit dem Zentrum ist doch inzwischen eine Neverending Story“, betonte Heinrich Bätke (CDU). „Es muss dort doch endlich einmal weitergehen.“ Ob, das wird am Donnerstag der Rat entscheiden.

Bauausschuss in Kürze

NP-Markt in Kirchhorst darf sich vergrößern

Die Baugenehmigung für die Vergrößerung des Kirchhorster NP zu einem Edeka-Markt liegt vor: Eine 1200-Quadratmeter-Verkaufsfläche und insgesamt 74 Parkplätze sind geplant – die Überlegung für eine zweite Zufahrt ist derweil vom Tisch.

Gaststätte Lange wird durch Häuser ersetzt

Für das Grundstück am Heisterkamp 3 in Neuwarmbüchen, auf dem sich aktuell noch die Gaststätte Lange befindet, hat die Region einen positiven Bauvorbescheid erstellt: Drei eingeschossige Einfamilienhäuser mit Satteldach sind geplant. Der Pachtvertrag der Gaststätte endet im April 2017.

Mehr Parkplätze für Fahrräder gefordert

Die Gemeinde plant, 2017 vom Kreisel in Kirchhorst bis zum See einen Geh- und Radweg zu bauen. Auf dem Parkplatz am See sollen laut Planung Stellflächen für 32 Fahrräder entstehen. Zu wenig, hieß es im Ausschuss. Auf Antrag von Ulrich von Rautenkranz (FDP) sollen bis zu 100 Fahrrad-Parkplätze realisiert werden. Dem stimmte das Plenum zu.

Sozialer Wohnungsbau soll in den Fokus rücken

Der Ausschuss hat sich einhellig dafür ausgesprochen, dass die Gemeinde künftig bei allen Baugebieten prüfen soll, ob und in welcher Größe sozialer Wohnungsbau möglich ist.

Mehrfamilienhaus wird erneut abgelehnt

Der Plan, an der Hannoverschen Straße in Altwarmbüchen, wo aktuell die Polizei ihr Revier hat, ein Mehrfamilienhaus mit vier Wohnungen zu bauen, hat auch im zweiten Anlauf keine Zustimmung erhalten: Das Gebäude würde auch im neuen Plan größtenteils im Außenbereich errichtet, so die Kritik.

Von Carina Bahl

Bauchgefühl contra Verkehrsstatistik: Die Frage nach einem Fahrradschutzstreifen für die Ortsdurchfahrt der Isernhagener Altdörfer hat am Dienstagabend den Bauausschuss umgetrieben. Grundlos, wie die Region betonte – das sei keine politische Entscheidung.

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