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Nachrichten Radverkehrskonzept: Gemeinde lädt zur Bürgerversammlung ein
Region Isernhagen Nachrichten Radverkehrskonzept: Gemeinde lädt zur Bürgerversammlung ein
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17:27 15.08.2019
Den Radverkehr in Isernhagen attraktiver machen: Das will die Gemeinde mittels Radverkehrskonzept. Quelle: picture alliance / Silas Stein
Isernhagen N.B

Wie kann man in Isernhagen mit dem Rad sicherer, schneller und bequemer unterwegs sein? Dieser Frage gehen derzeit die Planer des Büros Energielenker aus Greven im Auftrag der Gemeinde nach. Sie sollen ein entsprechendes Konzept erarbeiten. Wie das aussehen könnte, werden Vertreter des Planungsbüros am Dienstag, 3. September, vorstellen. An diesem Termin lädt die Gemeinde zu einer Bürgerversammlung in die Begegnungsstätte Isernhagen N.B./Buhrsche Stiftung, Am Ortfelde 74, ein. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.

Isernhagener Radwegenetz ist 77 Kilometer lang

Radfahren ist gut und wichtig für den Klimaschutz, das hat die Gemeindeverwaltung bereits seit einigen Jahren erkannt. Wer Rad fährt, ist klimaneutral unterwegs, verursacht keine Treibhausgase und Luftschadstoffe und verbessert somit die Lebensqualität in der Kommune, heißt es in der Einladung der Gemeinde zur Bürgerversammlung. Doch um noch mehr Isernhagener vom Auto aufs Rad zu bekommen, muss sich einiges tun. Denn das rund 77 Kilometer lange Radwegenetz der Gemeinde, das die einzelnen Ortsteile miteinander verbindet, ist längst nicht optimal. Zwar sind in der Feldmark meist gut ausgebaute Asphaltwege zu finden, doch in den Ortschaften gibt es durchaus Nachbesserungsbedarf, stellte Grünen-Ratsherr Hans-Jürgen Beck bereits vor einem Jahr fest. Daran hat sich seitdem wenig geändert.

Radverkehrskonzept: Wegenetz soll verbessert werden

Wo etwas passieren muss, vielleicht eine Lücke im Radwegnetz geschlossen werden sollte, das haben sich die Fachplaner von Energielenker seit April ganz genau angeschaut. Die von der Region in den nächsten Jahren angedachten Sanierungen von Kreisstraßen, bei denen zumeist neue Fahrradschutzstreifen geplant sind, werden innerhalb des Radverkehrskonzeptes berücksichtigt. Ebenso wie die Frage, ob es sinnvoll ist, weitere Fahrradabstellanlagen aufzustellen oder Leihfahrräder anzubieten.

Ein Radverkehrskonzept, bei dem ein unabhängiger Experte das ganze Gemeindegebiet betrachte, sei genau das, was man sich seit Langem erhoffe, hatte sich der ADFC seinerzeit innerhalb der politischen Diskussion für und wider Radverkehrskonzept deutlich positioniert. Ein solches aufzustellen wird übrigens auch vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUB) mit bis zu 50 Prozent gefördert. Im Gemeindehaushalt sind 50.000 Euro für die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur zur Verfügung gestellt worden. Nachdem die erste Bestandsanalyse abgeschlossen ist, soll nun bei der Bürgerversammlung die Öffentlichkeit mit ins Boot genommen werden. Wer sich im Vorfeld schlaumachen möchte, findet auf der Internetseite www.isernhagen.de/radverkehrskonzept aktuelle Informationen zum Projektverlauf.

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