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Nachrichten Mietspiegel zeigt: Wohnen wird teurer
Region Isernhagen Nachrichten Mietspiegel zeigt: Wohnen wird teurer
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17:23 27.11.2018
Mietwohnungen in Isernhagen sind rar und teuer. Quelle: Symbolbild (Frank Walter)
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Isernhagen

Wohnraum in Isernhagen ist rar und begehrt. Wer nicht nach Eigentum strebt, muss dennoch tief in die Tasche greifen, wie der jetzt aktualisierte Mietspiegel für die Gemeinde zeigt. Die ermittelten durchschnittlichen Mietpreise haben sich demnach zum Teil deutlich nach oben verändert, was unter anderem an hochpreisigen Neubauten liegt.

Unterschieden wird im Mietspiegel nach Baualtersklassen und Wohnungsgrößen, zum Vergleich herangezogen wird die monatliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter. Wer beispielsweise eine zwischen 1995 und 2018 gebaute, 45 bis unter 65 Quadratmeter große Wohnung mieten möchte, muss dafür jetzt im Schnitt 9,19 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Zwei Jahre zuvor hatte dieser Mittelwert noch bei 7,73 Euro gelegen. Wohnungen zwischen 65 und unter 85 Quadratmeter dieser Altersklasse sind für 8,52 Euro (zuvor: 7,27 Euro) pro Quadratmeter zu mieten. Besonders deutlich ist die Steigerung bei noch größeren Wohnungen ausgefallen. Dort stieg die ortsübliche Vergleichsmiete – Maßstab unter anderem für die Rechtmäßigkeit einer Mieterhöhung – von 7,47 Euro auf 9,12 Euro pro Quadratmeter. Deutlich geringer fiel die Steigerung der Vergleichsmiete bei älteren Wohnungen der Baujahre 1961 bis 1994 aus. Dort liegen die Nettokaltmieten jetzt um 6,50 Euro pro Quadratmeter. Der Rat soll den Mietspiegel 2019 Mitte Dezember beschließen.

Von Frank Walter