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Nachrichten Land fördert den Ausbau der K113
Region Isernhagen Nachrichten Land fördert den Ausbau der K113
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14:43 15.11.2018
Der Ausbau der K113 in Isernhagen F.B. und K.B. beginnt frühestens im Herbst 2019. Quelle: Frank Walter
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Isernhagen F.B./K.B

Mit insgesamt 75 Millionen Euro wird das Niedersächsische Verkehrsministerium 2019 die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in den Kommunen fördern. Nun steht fest, dass auch der lange geplante Ausbau der Kreisstraße 113 in Isernhagen F.B. und K.B. davon profitieren soll: 1,2 Millionen Euro der Baukosten von insgesamt geschätzt 2 Millionen Euro soll das Land übernehmen.

Dies hat jetzt der CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann mitgeteilt, bei der Region Hannover war die Nachricht am Donnerstagmorgen noch nicht angekommen. „Es wurde höchste Zeit, dass diese Straße saniert wird. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer hat oberste Priorität“, äußerte sich Fredermann zufrieden.

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Nach einigen Verzögerungen liegt der Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der K113 von der Autobahn 7 bis zur Heinrich-Könecke-Straße (Abzweig nach Altwarmbüchen) seit Anfang November vor. Die Region Hannover als Straßenbaulastträgerin sei derzeit mit der weiteren Planung und Abstimmung über die Umsetzung mit der Gemeinde Isernhagen im Gespräch, teilte Regionssprecherin Carmen Pförtner auf Anfrage mit.

Anders als ursprünglich geplant bereitet die Region zunächst aber nur den Ausbau des Abschnitts von der A7 bis zum Abzweig der Straße Pastorentrift vor – mit einer Gesamtlänge von rund zwei Kilometern. „Der Ausbau der Fahrbahn beginnt frühestens im Herbst 2019“, teilte Pförtner mit.

Die weiteren rund 500 Meter hingegen stehen momentan noch nicht im Fokus. Der Grund dafür sind die insgesamt vier Brüche der Haupt-Trinkwasserleitungen aus dem Gewinnungsgebiet Fuhrberger Feld in die Landeshauptstadt im Sommer 2017. Der Versorger Enercity hatte nach einem entsprechenden Gutachten beschlossen, zwei Abschnitte der Leitungen durch die Isernhagener Bauerschaften für rund 5 Millionen Euro erneuern zu lassen. Noch immer ist unklar, wo eine dieser Leitungen künftig verlaufen soll. Damit nicht im schlimmsten Fall eine gerade erst erneuerte Fahrbahndecke wieder aufgegraben werden muss, sind die Straßenarbeiten zwischen Pastorentrift und Heinrich-Könecke-Straße vorerst zurückgestellt.

Unklar ist momentan auch noch, ob die Region mit ihrer bereits drei Jahre alten Schätzung von 2 Millionen Euro für den Ausbau der K113 letztlich richtig liegen wird. Mit der detaillierten Planung sollen laut der Regionssprecherin auch die Kosten an die aktuelle Baupreisentwicklung angepasst werden. „Hier gab es in den vergangenen Jahren erhebliche Kostensteigerungen.“

Von Frank Walter