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Region Isernhagen Nachrichten Ausschuss fordert Geld für sicheren Schulweg
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00:20 01.12.2018
Damit Kinder sicher zur Friedrich-Dierks-Schule kommen, soll nach Vorstellungen der Eltern die Straße Vor den Höfen morgens zwischen 7.30 und 8.30 Uhr zur einer unechten Einbahnstraße werden. Quelle: Archiv
Altwarmbüchen

Wir brauchen ein Gesamtkonzept für sichere Schulwege zu allen Isernhagener Grundschulen – das forderten am Dienstagabend die Mitglieder des Planungs- und Bauausschusses der Gemeinde im Altwarmbüchener Ratssaal. Damit brachten sie ein bereits lange und viel diskutiertes Thema auch in Isernhagen H.B. und N.B. auf die Tagesordnung.

Die Politiker von CDU, FDP, SPD und Heiko Weichert (Bürgerstimme) empfahlen gegen die Stimmen von Fabian Peters (Grüne) sowie Fritz Küke (AfD), dass der Wirtschafts-, Finanz- und Feuerwehrausschuss Geld für die Schulwegsicherung an der Friedrich-Dierks-Schule im Haushaltsplan 2019 einstellen solle. Der Ausschuss sprach sich damit gegen den Vorschlag der Verwaltung aus. Die will kein Geld bereitstellen. „Wenn ein vernünftiges Konzept vorliegt, lasse sich gezielt Geld einstellen“, begründete Heinrich Bätke (CDU) sein Votum. Das sieht er jetzt gegeben.

Der Ortsrat von H.B. hatte wiederholt auf seiner Wunschliste für den Etat die Schulwegsicherung und damit den Bau eines Gehweges am Hohenhorster Kirchweg angemeldet. Die Krux an der Sache ist, dass für den Bau viel Geld in die Hand genommen werden müsste. Teuer wird das Projekt, da der neben der Straße vorhandene Graben durch eine Rohrleitung ersetzt werden müsste. Das alleine schlägt mit rund 160.000 Euro zu Buche. „Das ist zu viel Geld“, sagte Fabian Peters und votierte dagegen.

Ein weiterer Grund zum „Nein“ der Verwaltung sind die 14 ortsbildprägenden Kopfweiden, die einem Gehweg im Wege stehen. Sie müssten für den Bau gefällt werden. Zudem sei es fraglich, schreibt die Verwaltung in ihrer Stellungnahme, ob überhaupt eine Erlaubnis zum Fällen erteilt werden würde. „Sollte sich herausstellen, dass die Bäume Lebensraum für zu schützende Tierarten sind, wird keine Erlaubnis erteilt“, heißt es weiter in der Verwaltungsbegründung.

Bereits vorab preschte Axel Bartsch, Vorsitzender des Fördervereins der Friedrich-Dierks-Schule, in der Einwohnerfragestunde mit einen fünf Punkte Katalog vor. Wie so ein Konzept etwa für die Schulwegsicherung aussehen könnte, stellte er vor: „Ein Fußweg soll auf der Feldseite des Hohenhorster Kirchwegs und eine Aufpflasterung an der Kreuzung Hohenhorster Kirchweg und Vor den Höfen gebaut werden“, sagte Bartsch.

Drei weitere Punkte wie die Schaffung einer „unechten“ Einbahnstraße, die zwischen 7.30 Uhr und 8.30 Uhr sowie auch nach Schulschluss gehörten zu dem Konzept. Darüber hinaus wünscht er sich, dass der Fußweg an der Ecke Vor den Höfen und Hohenhorster Kirchweg bis zur Schule verlängert und ein Halteverbot auf dem Kiesstreifen gegenüber eingerichtet wird. „Mit der Empfehlung des Bau- und Planungsausschusses sind wir ein Schritt weiter“, sagte der Fördervereinsvorsitzende und will im Finanzausschuss und im Rat mit anderen Eltern weiter Präsenz zeigen.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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