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Nachrichten Gesundheitstag im Schulzentrum Altwarmbüchen
Region Isernhagen Nachrichten Gesundheitstag im Schulzentrum Altwarmbüchen
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00:18 03.04.2019
Jana Döring (rechts) vom Gesundheitssport-Institut Präventas misst das Körperfett von Edith Wilkens (82). Auch Mitarbeiterin Kim Theunert hat Spaß an der Aktion. Quelle: Gabriele Gerner
Altwarmbüchen

 „Körperfettmessung? Oh, da mache ich lieber nicht mit“, sagt eine junge Frau lachend zu ihrer Freundin am Stand des Gesundheitssport-Instituts Präventas und geht weiter. Die 82-jährige Edith Wilkens hat diesbezüglich keine Berührungsängste. Bereitwillig bietet sie der Präventas-Mitarbeiterin Jana Döring ihren Arm für die Messung an.

Wie Edith Wilkens ging es vielen Besuchern des siebten Isernhagener Gesundheitstages: Sie wollten mehr über den Zustand ihres Körpers erfahren und sich informieren, was sie für ihre Gesundheit tun können. Mehr als 50 Anbieter boten Beratung und Mitmach-Aktionen an. Vier Fachvorträge und eine Podiumsdiskussion lieferten Einblicke in Fluch und Segen der Digitalisierung und griffen damit das Schwerpunktthema des Gesundheitstages auf.

Themen und Anbieter waren breit gestreut: Krankenkassen, Sportschulen, Zahnarztpraxen und Pflegeeinrichtungen präsentierten sich ebenso wie der ambulante Hospizdienst oder das Deutsche Rote Kreuz. Der Fahrradclub ADFC informierte über Möglichkeiten, das Lastenfahrrad Hannah auszuleihen. Die Hundeschule Spaßpfoten zeigte mit einem Hunde-Parcours, wie die Geschicklichkeit von Hunden trainiert werden kann. Geschäftsführerin Jennifer Lutz-Roßberg informierte über den Erwerb eines Hundeführerscheins und das von ihr angebotene Alltagstraining für Hunde, bei dem die Tiere lernen können, sich in Bussen und Bahnen richtig zu verhalten.

Psychische Gesundheit steht im Fokus

Dass Gesundheit sich nicht nur auf den Körper beschränkt, hoben zahlreiche Einrichtungen hervor. „Wir wollen die psychische Gesundheit unserer Kunden erhalten“, sagte beispielsweise Renate Steinke von der Sicherheitsfirma safe4u, die Alarmanlagen anbietet. Die Lebensberatungsstelle für Burgwedel, Isernhagen und Wedemark präsentierte sich als Ansprechpartner für Probleme in allen Lebenslangen. „Wir wurden von Besuchern angesprochen, ob wir bei Erziehungsproblemen helfen können oder Menschen unterstützen können, die mit einer schweren Erkrankung psychisch nicht zurecht kommen“, berichtete die stellvertretende Geschäftsführerin Ingun Kiklas-Volkmann. Beide Fragen bejahte sie und ermunterte die Gäste, Flyer und andere Informationsschriften über ihre Einrichtung mitzunehmen.

Polizei registriert Fahrräder

Bernd Zombetzki hatte ein ganz konkretes Anliegen: „Brauche ich schon ein Hörgerät?“ Am Stand von Audias Hörgeräte machte der 77-Jährige einen Schnell-Hörtest und wurde von Hörakustik-Meister Joel Walther beraten. Josef Schirottke (80) aus Isernhagen H.B. ließ sich am Stand der Polizei sein neues E-Bike registrieren. Dazu legte er den Kaufbeleg und seinen Personalausweis vor. „Ich habe beim vergangenen Gesundheitstag schon mein normales Fahrrad codieren lassen“, sagte er. „Das ist eine gute Sache. Der Aufkleber von der Polizei schreckt die meisten potenziellen Diebe bereits ab“, so seine Erfahrung. Nun kann er beruhigt die neue Fahrradsaison starten.

„Freue mich schon auf den nächsten Gesundheitstag

„Der Gesundheitstag ist das Beste, was wir mit dem Bündnis für Familie auf die Beine stellen“, sagte Bürgermeister Arpad Bogya und bedankte sich bei dem Organisationsteam. Bei einem Rundgang durch das Schulzentrum zeigte er sich beeindruckt von der Vielfalt der Angebote und meinte: „Ich freue mich schon auf den nächsten Gesundheitstag.“

Umfrage: Welche Erkenntnisse nehmen Sie vom Besuch des Gesundheitstages mit?

Ping Wang (40) aus Neuwarmbüchen: „Interessant war für mich zu hören, dass es in Isernhagen ganz viele Aktivitäten und Aktionen für Kinder gibt.“

Evelyn Pausch (64) aus Isernhagen K.B.: „Dass meine Zähne frei von Plaque und meine Körperwerte spitze sind, habe ich hier an zwei Ständen herausgefunden.“

Patrick Schaser (16) aus Isernhagen H.B.: „Ich habe hier erfahren, dass ich meine Zähne vernünftig geputzt habe und dass der Thermomix eine gute Sache ist.“

Von Gabriele Gerner

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