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Nachrichten Büros, Parkhaus, Geschäfte: Was soll hinter dem Rathaus entstehen?
Region Isernhagen Nachrichten Büros, Parkhaus, Geschäfte: Was soll hinter dem Rathaus entstehen?
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15:35 20.02.2019
Die Gemeinde möchte die Fläche zwischen Stettiner und Hannoverscher Straße, wo jetzt noch ein Parkplatz ist, für zentrumsaffine Bauvorhaben nutzbar machen. Quelle: Archiv
Altwarmbüchen

Die Pläne für die Zentrumssanierung in Altwarmbüchen nehmen langsam Form an –noch in diesem Jahr soll die östliche Bothfelder Straße erneuert werden. Ein Thema, das bei der städtebaulichen Planung immer wieder aufkam, betrifft die Fläche hinter dem Rathaus zwischen Stettiner und Hannoverscher Straße. Dort befindet sich aktuell noch ein Parkplatz. Die Gemeinde schlägt nun vor, diese Fläche per Bebauungsplan-Änderung künftig anderweitig nutzbar zu machen – für „zentrumsaffine“ Vorhaben, wie es heißt. Über den Entwurf soll der Ortsrat Altwarmbüchen in seiner öffentlichen Sitzung am Dienstag, 26. Februar, ab 18.30 Uhr im Rathaus beraten. Bürger können zu Beginn Fragen stellen.

Weitere Zufahrt ins Zentrum ist nicht möglich

In der Diskussion war die Fläche schon oft: Eine weitere Zufahrt ins Zentrum war einst angedacht, scheiterte aber den Schutzansprüchen der direkt anliegenden Wohnungen. Zwar kann das Grundstück sowohl von der Hannoverschen Straße als auch von der Stettiner Straße künftig angefahren werden, eine komplette Durchfahrtsstraße ist jedoch nicht genehmigungsfähig.

Büros, Restaurants, Parkhaus – aber keine Spielhalle

Der Entwurf für die Bebauungsplanänderung sieht nun vor, dort Bauvorhaben zuzulassen, die die Attraktivität des Zentrums steigern. Denkbar wären demnach Büro- oder Verwaltungsgebäude, Restaurants, Geschäfte, Hotels, soziale Einrichtungen sowie auch Wohnungen –im Idealfall seniorengerecht und barrierefrei. Auch ein Parkhaus, wie es bereits in der Diskussion stand, wäre zulässig. In jedem Fall müssten laut Gemeinde ausreichend Parkplätze vorgehalten werden. Ausdrücklich ausschließen will die Gemeinde lautes Gewerbe, Diskotheken, Bordelle, Erotikläden und Spielhallen. Da an dieser Stelle ein mehrgeschossiges Gebäude zulässig wäre, erhofft sich die Gemeinde ein Mischung aus mehreren Nutzungen. Dafür wird die Fläche als „Kerngebiet“ festgelegt.

Nachbargrundstück soll Teil der Planung werden

Wer dort was bauen wird, das steht allerdings noch nicht fest. Bisher befindet sich die Fläche im Eigentum der Gemeinde. „Aktuell liegen keine konkreten Planungen der Gemeinde oder eines Investors vor“, betont die Verwaltung im Entwurf. Es handele sich vielmehr um einen Angebotsplan, der eine Nutzung künftig ermöglichen soll. Zudem plant die Verwaltung den Geltungsbereich auf das Nachbargrundstück östlich des Parkplatzes auszuweiten: Dort befindet sich aktuell ein mehrgeschossiger Wohnblock mit Arztpraxen im Erdgeschoss. Auf dem Grundstück gebe es allerdings viele freie Kapazitäten, die bei der Neugestaltung des Zentrums ebenfalls für Bauvorhaben interessant werden könnten.

Von Carina Bahl

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