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Region Isernhagen Nachrichten Hoffen auf Eröffnung des Krippenneubaus im August
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16:20 05.07.2013
Ortsbürgermeister Hans-Heinrich Behrens (Mitte) und Annemarie Henning vom Kirchenkreis blicken mit Joost Götze einem pünktlichen Krippenstart entgegen.
Ortsbürgermeister Hans-Heinrich Behrens (Mitte) und Annemarie Henning vom Kirchenkreis blicken mit Joost Götze einem pünktlichen Krippenstart entgegen. Quelle: Martin Lauber
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Isernhagen

Der Krippenneubau in der Kircher Bauerschaft ist dank der Holzrahmenbauweise schon sehr weit gediehen. Fenster und Türen hängen in den Angeln, die Grundinstallationen für Wasser, Heizung und Strom sind fertig. Gut geschützt unter Pappe liegt der Bodenbelag aus Linoleum, und die Kücheneinrichtung wird nächste Woche geliefert.

Vier Monate nach Baubeginn versicherte Joost Götze vom Amt für Gebäudewirtschaft am Donnerstag bei einem Baustellentermin: „Ich glaube, wir schaffen das.“ Das? Damit ist der erste Tag des neuen Krippenjahres am 5. August gemeint. Dann werden zunächst drei Kleinkinder erwartet.

Der bereits weit fortgeschrittene Krippenneubau macht nicht einmal die Hälfte der kommunalen Großbaustelle im Schatten des Kirchturms von Sankt Marien aus. Denn das 1,54-Millionen-Euro-Projekt Tagesstätte K.B., an dessen Gelingen 16 Gewerke beteiligt sind, umfasst außer dem Bau der Krippe für 15 Kleinkinder auch den Umbau der Alten Schule in einen Drei-Gruppen-Kindergarten. Trotz diverser während der Bauphase aufgetretener Komplikationen peilt Joost Götze von der Gemeindeverwaltung auch für diesen Bauabschnitt einen Eröffnungstermin möglichst schon im September an. Dabei ist die Situation durchaus komfortabler als bei der Krippe und der Zeitdruck nicht so groß. Denn solange in der Alten Schule noch Handwerker arbeiten, kann der kirchliche Kindergarten weiter im Gebäude am Martin-Luther-Weg betrieben werden. Götze aber nimmt einen möglichst frühen Fertigstellungstermin als sportliche Herausforderung. Dabei mussten im April der Dachstuhl demontiert und neue Deckenbalken verlegt sowie der Fußboden des Obergeschosses ganz neu aufgebaut werden. Auch Schwellbalken im Erdgeschoss waren verfault und ein bis dato unbekannter Keller wurde verfüllt. Zudem erwiesen sich von den Lehmwänden im Erdgeschoss die wenigsten als brauchbar, sie wurden durch Leichtbauwände ersetzt. Zwischenzeitlich ist der Terminrückstand weitgehend aufgeholt: Der Aufzugschacht ist fertig, die Treppe kommt nächste Woche – und die Maurer werden bald einpacken.

Sven Warnecke 04.07.2013
Martin Lauber 04.07.2013
Frank Walter 04.07.2013