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Region Isernhagen Nachrichten Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht singe
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00:18 14.09.2017
Celina Schultheiß. Quelle: Jarolim-Vormeier
Isernhagen K.B.

„Singen war schon immer meine Passion“, sagt die 17-Jährige, „schon als kleines Kind.“ Damals musste ihre Mutter mit ihr das ganze Liederbuch durchsingen, erinnert sich die junge Frau aus K.B.

Vater Frank und Großvater Alberto musizieren zwar beide hobbymäßig auf der Gitarre, aber „die klassische Musikerfamilie sind wir nicht“. Trotzdem: Musik war immer schon ihr Ding, während ihr kleiner Bruder Fußball spielte. „Die klassische Aufteilung eben“, konstatiert die Oberstufenschülerin.

Mit zehn beginnt der Unterricht

Mit zehn Jahren begann Celine mit Gesangs-, zwei Jahre später mit Klavierunterricht. Mit 15 Jahren brachte sie sich autodidaktisch das Gitarrespielen bei – während eines siebenmonatigen Schüleraustauschs an der Südküste Englands. „Dort habe ich mit der Gitarre angefangen und erstmals Straßenmusik gemacht“, erzählt die Gymnasiastin.

Nach ihrer Rückkehr wechselte Schultheiß vom Gymnasium Isernhagen auf das in Großburgwedel. „Weil ich dort das Musikprofil wählen konnte“, erklärt sie. Es folgten kleinere Auftritte beim Sponsorenlauf, in Ramlingen und auf dem Gut Lohne. „Eigentlich würde ich gern in einer Band singen und Gitarre spielen“, bekennt die 17-Jährige. Aber es sei schwierig, gleichaltrige Leute zu finden. Die meisten hörten wegen des Abiturs auf.

Schultheiß geht es manchmal auch so, dass sie nicht genug Zeit zum Üben hat. Eigentlich müsste sie ja jeden Tag etwas einstudieren. Aber dann passt es nicht, weil Hausaufgaben erledigt werden müssen. Und aktuell nimmt sie auch noch Fahrstunden. Und Gesangs- und Keyboardunterricht. Und auf Gehörbildung an der Musikschule Isernhagen mag sie auch nicht verzichten.

Ein bisschen stolz ist die Isernhagenerin, dass ein Musiker sie beim Maschseefest gefragt hat, ob sie nächstes Jahr bei seiner Hochzeit singen würde. Selbstbewusst hat sie Ja gesagt. Denn das weiß sie: Mit ihrer Musik, mit ihrer Stimme möchte sie gern Menschen glücklich machen. Das sei mehr Wertschätzung als Lachen oder sogar Weinen. Mittlerweile schreibt sie auch eigene Songs. Aber „covern mit eigenem Stil“ findet sie auch in Ordnung.

Zukunftspläne? Nach dem Abitur 2018 möchte Schultheiß mit ihrer Gitarre als Straßenmusikerin in Irland und Neuseeland herumreisen. Daran soll sich ein Musikstudium anschließen: nicht Klassik, sondern Popular Music. Und einen Plan B hat sie auch in der Tasche, sollte das nicht klappen: Medienmanagement oder Journalismus interessieren sie. Welchen Weg sie dann einschlagen wird, steht noch nicht fest. Nur das: „Es wird keinen Tag geben, an dem ich nicht singe oder Musik höre.“

Von Katerina jarolim-vormeier

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