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Region Isernhagen Nachrichten Enercity plant die neuen Wasserleitungen
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00:16 12.01.2018
Nach dem Wasserrohrbruch im Sommer 2017 flicken Arbeiter die Schadstelle an der Leitung Fuhrberg 2. Von Sommer an soll diese Leitung erneuert werden. Quelle: Archiv (Walter)
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Isernhagen N.B./K.B

 Als im Mai und Juni 2017 in Isernhagen N.B. und K.B. zwei Trinkwasserleitungen an insgesamt vier Stellen brachen, war das Entsetzen groß. Als Folge des Korrosionsschadens rauschten Tausende Kubikmeter Wasser über die Straßen, Sperrungen und Staus sorgten für Behinderungen. Um Ähnliches für die Zukunft auszuschließen, muss der hannoversche Versorger Enercity in den nächsten Jahren voraussichtlich rund 5 Millionen Euro investieren, um die beiden 60 und 70 Zentimeter dicken Zubringerleitungen aus dem Gewinnungsgebiet Fuhrberger Feld in die Landeshauptstadt zu erneuern.

Die Leitung Fuhrberg 2 verläuft von H.B. aus entlang der Hagenstraße, kreuzt die Ortsdurchfahrt an der Grenze von K.B. und N.B. und führt weiter entlang des Wirtschaftswegs An der Bues. Die Rohre sollen ab Beginn der Bebauung an der Hagenstraße an gleicher Stelle in mehreren Bauabschnitten durch solche aus modernem Material ersetzt werden. Laut Enercity-Sprecher Carlo Kallen sollen die Arbeiten im Sommer 2018 beginnen. Dezeit stimme man sich mit verschiedenen Behörden ab, im Frühjahr werde die Detailplanung erfolgen.

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Nach wie vor zwei Varianten gibt es für die Leitung Fuhrberg 1, die von Norden kommend im Bereich Dorfstraße 14 K.B. erreicht und dem Verlauf der Ortsdurchfahrt folgt, ehe sie am Fuhrbleek in N.B. in Richtung Isernhagen-Süd abknickt. Bei einer trassengleichen Erneuerung wäre laut Enercity über Monate hinweg eine Vollsperrung erforderlich, die Sanierung der K113 würde sich um mindestens zwei Jahre verzögern.

Favorit, das hatte Enercity-Netz-Geschäftsführer Heiko Wedewen bereits bei einer Informationsveranstaltung im September deutlich gemacht, ist die Neuverlegung der Leitung durch die Feldmark südlich der Ortslage. Dafür ist allerdings eine Sicherung per Grundbucheintrag notwendig, die Grundstückseigentümer müssen also zustimmen. „Die Gespräche gehen jetzt los“, kündigte Enercity-Sprecher Kallen auf Nachfrage an – zunächst sei die Abstimmung mit den Behörden abzuwarten gewesen. Enercity hofft, noch im ersten Quartal Klarheit zu erlangen, ob die Leitung durch die Feldmark realisiert werden kann. Gebaut werden soll dann in den Jahren 2019 bis 2021.

Von Frank Walter