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Nachrichten Ulrike Roth ist neue Fraktionsvorsitzende
Region Hemmingen Nachrichten Ulrike Roth ist neue Fraktionsvorsitzende
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17:00 28.10.2016
Von Andreas Zimmer
Der Rat tagt im Ratssaal in Hemmingen-Westerfeld.
Der Rat tagt im Ratssaal in Hemmingen-Westerfeld. Quelle: Andreas Zimmer (Archiv)
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Hemmingen

Die Fraktionen haben auch ihre Kandidaten für das Ehrenamt des stellvertretenden Bürgermeisters benannt. Es dürfen bis zu drei Stellvertreter gewählt werden. Sie vertreten Bürgermeister Claus Schacht (SPD) zum Beispiel bei repräsentativen Terminen. Zurzeit machen dies Kurt Pages (SPD), Doris Linkhof (CDU) und Jürgen Grambeck (Grüne).

SPD: Jens Beismann bleibt Fraktionsvorsitzender. Die Stellvertreterinnen sind weiterhin Kerstin Schönamsgruber und Anette Wnendt. Als stellvertretenden Bürgermeister schlägt die SPD Kurt Pages vor.

CDU: Ulff Konze bleibt Fraktionschef. Seine Stellvertreterin ist weiterhin Svantje von Alten-Rilinger. Als stellvertretende Bürgermeisterin schlägt die CDU Doris Linkhof vor.

DUH: Von den bisherigen Mitgliedern ist nur Wolf Hatje weiterhin im Rat. Er bleibt Fraktionsvorsitzender. Sein Stellvertreter ist Holger Falke. Als stellvertretenden Bürgermeister schlägt die DUH Wolf Hatje vor.

Bündnisgrüne: Von den bisherigen Mitgliedern ist nur Ulrike Roth weiterhin im Rat. Sie übernimmt das Amt der Fraktionssprecherin. Ihr Stellvertreter ist Joachim Steinmetz. Einen stellvertretenden Bürgermeister werden die Grünen als viertkleinste Fraktion im Rat nicht vorschlagen.

Über Koalitionen im Rat ist das letzte Wort in Hemmingen noch nicht gesprochen. Zurzeit müssen sich die Fraktionen Mehrheiten suchen. Bei vielen Anträgen hatten CDU, Grüne und DUH die sogenannte Ratsallianz gebildet. Die SPD ist mit neun Sitzen die stärkste Fraktion, gefolgt von der CDU (8), DUH (5) und den Grünen (4). Das 27. Ratsmitglied ist Bürgermeister Schacht. Die DUH plant keinen Zusammenschluss. „Am liebsten ist uns eine konstruktive, sachbezogene Zusammenarbeit mit allen“, sagte Wolf Hatje. Auch Rot-Grün ist nach dem Zerwürfnis in dieser Wahlperiode ausgeschlossen. Ulrike Roth (Grüne) sagte: „Wir sind offen für die Arbeit an gemeinsamen Zielen. Eine fest vereinbarte Mehrheit ist für uns jedoch kein Muss.“

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Andreas Zimmer 31.10.2016
Andreas Zimmer 31.10.2016