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Nachrichten Rutschgefahr: Provisorischer Radweg gesperrt
Region Hemmingen Nachrichten Rutschgefahr: Provisorischer Radweg gesperrt
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00:44 31.05.2018
Der provisorische Radweg an der Deveser Straße hat mit seinem Schotteruntergrund Radfahrer vor erhöhte Anforderungen gestellt und wird deshalb bis Anfang Juni nun ordnungsgemäß hergstellt.
Der provisorische Radweg an der Deveser Straße hat mit seinem Schotteruntergrund Radfahrer vor erhöhte Anforderungen gestellt und wird deshalb bis Anfang Juni nun ordnungsgemäß hergstellt. Quelle: Torsten Lippelt
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Devese/Hemmingen-Westerfeld

Tiefere Einblicke und Eindrücke in den Hemminger Straßenbau als erwünscht hatten jetzt zahlreiche Radfahrer und Fußgänger zwischen Devese und Hemmingen-Westerfeld. Radfahrer an der für Autofahrer gesperrten Deveser Straße rutschten leicht weg, da die Reifen in mehrere Zentimeter Schotter versackten. Auch für unaufmerksame Fußgänger war es am Randbereich schwierig, nicht vom Weg abzurutschen.

Doch es soll Abhilfe geschaffen werden. Bis Anfang Juni soll der provisorische Rad- und Fußweg von der beauftragten Baufirma einen „ordnungsgemäßen Zustand“ bekommen. Das teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auf Anfrage dieser Zeitung mit.

Die Deveser Straße ist seit 23. April für Autofahrer voll gesperrt, weil dort eine Brücke über die B3-Ortsumgehung gebaut wird. Für Fußgänger und Radfahrer wurde jetzt ein provisorischer Weg angelegt. Der verlegte Schotter aus abgetragenem Straßenbaumaterial erwies sich aber als zu locker.

Das stellten auch die Ratsmitglieder Roman Binder und Ulrike Roth fest. „Ich hatte nach unserer Fraktionssitzung die einmalige Chance den neuen Weg fahren zu dürfen“, sagte Roth. „Die Betonung liegt auf einmalig, da man sich dies kein zweites Mal antun kann. Für mich als sehr geübte Radfahrerin ist dies nicht zu bewältigen, geschweige denn für Schulkinder oder ältere Menschen.“

Axel Schedler, Fachbereichsleiter in der Hemminger Stadtverwaltung, erläuterte, die Region Hannover habe die Straßenbaubehörde „angemahnt“, die wiederum die Baufirma beauftragt habe Abhilfe zu schaffen. Das geschah schnell: Schon nach nur einem Tag sperrte die Baufirma das Provisorium mit Flatterband ab und gab den bisherigen asphaltierten Radweg entlang der Deveser Straße wieder frei.

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Von Torsten Lippelt