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Nachrichten Radarpistole kommt diese Woche
Region Hemmingen Nachrichten Radarpistole kommt diese Woche
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00:21 06.09.2018
Die Radarpistole erfasst Temposünder. (Symbolfoto) Quelle: Pandis Media
Hemmingen

Die Stadt Hemmingen wird ihre neue Radarpistole ab Montag, 1. Oktober, einsetzen. Der eigens dafür eingestellte Mitarbeiter in der Stadtverwaltung beginnt seinen Dienst an diesem Tag.

Das Messgerät soll nach Auskunft von Abteilungsleiterin Andrea Malina in dieser Woche geliefert werden. Das bedeute aber nicht, dass zurzeit im Hemminger Stadtgebiet keine Geschwindigkeitskontrollen sind, betonte sie. Die Polizei und die Region Hannover seien weiterhin Temposündern auf der Spur. Auch die stationären Blitzer an der B3 messen, wer zu schnell fährt.

Der Rat hatte den Kauf der Radarpistole bereits im Februar beschlossen. Doch erst musste die Stadt abwarten, bis die Kommunalaufsicht den Haushalt genehmigt. Da war es April. Anfang Juni hatte der Verwaltungsausschuss den Auftrag vergeben. Damals hieß es, die Ausschreibung für die neue Vollzeitkraft sei noch nicht abgeschlossen. „Der Run auf Stellen im öffentlichen Dienst hält sich zurzeit in Grenzen“, so formulierte es Bürgermeister Claus Schacht im Juni.

Nun hat sich ein Mitarbeiter gefunden. Er kann Malina zufolge sofort mit seiner Arbeit beginnen, braucht also keine Schulungen. Der Mitarbeiter kann die Radarpistole, die etwa 37.000 Euro kostet, auf ein Stativ am Straßenrand setzen oder er hält sie mit der Hand im Auto. Um die Bußgeldbescheide kümmert sich die Stadt Hemmingen aber nicht. Sie werden von der Region Hannover verschickt. Nur Falschparker bekommen ihren Bescheid weiterhin von der Stadt. An welchen Stellen die Stadt die Radarpistole einsetzen wird, gibt sie nicht bekannt. Sie sprach bisher allgemein von Gefahrenpunkten, zum Beispiel vor Schulen und Spielplätzen.

Bisher hatte Hemmingen keine eigene Radarpistole, sondern teilte sich eine mit der Stadt Pattensen. Pattensen beendete nun die Zusammenarbeit, weil die Stadt ihre Kamera selbst mehr nutzen wollte. In Hemmingen wurde nur an einem Tag in der Woche geblitzt. Vor dieser Zeit besaß die Stadt bereits eine Zeit lang eine eigene mobile Radarkamera. Dann aber wurde ein Gesetz geändert und viele Städte, darunter Hemmingen, mussten sicherstellen, dass die Kamera Bilder liefert, die vor Gericht Bestand haben.

Von Andreas Zimmer

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