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Region Hemmingen Nachrichten Stadt hat den „Petersdom“ gekauft – Kommt jetzt eine Eisdiele?
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15:20 10.07.2019
Das alte Feuerwehrhaus heute. Quelle: Andreas Zimmer
Arnum

Das frühere Feuerwehrhaus in Arnum ist wieder im Besitz der Stadt. Sie hat das Backsteingebäude an der Alten Wilkenburger Straße gekauft, teilte Bürgermeister Claus Schacht mit. Dort solle möglichst noch in diesem Jahr eine Eisdiele, Café oder Bistro untergebracht werden, was in Kürze ausgeschrieben werde.

Eines der Ziele sei, die Alte Wilkenburger Straße zu beleben – auch im Hinblick auf die geplante Städtebauförderung. Die Stadt hat beantragt, in das entsprechende Programm aufgenommen zu werden, doch es ist noch nichts entschieden.

Der „Petersdom“ gehört jetzt der Stadt

Das Gebäude mit der Aufschrift „Petersdom“ wurde bereits mehrfach verkauft. Die Gastronomie, die zuletzt dort untergebracht war, hatte jetzt aufgegeben. Da griff die Stadt zu. Das Haus liegt an einer Sackgasse mit Schrägparkplätzen für Autos, die „nicht von rasanter Schönheit“ sei - so hatte es Prof. Rainer Hobigk, Architekt und Stadtplaner von Infraplan Celle im Februar 2019 bei einem Informationsabend zur Städtebauförderung angemerkt. Schacht verwies jetzt darauf, dass das Gebiet im Wandel sei. Mehrere Hundert Meter an der Alten Schmiede an der B3 entstehen gerade Wohnungen in einem Neubau, wieder einige Hundert Meter weiter ein Edeka-Markt.

Städtebauförderung in Arnum

Bei den Plänen für die Städtebauförderung soll die Alte Wilkenburger Straße mit dem umliegenden Bereich zur Ortsmitte werden, die das Straßendorf nie hatte. Eine Idee ist, die Straße für den Verkehr dichtzumachen. Hobigk regt eine „Parkoase“ an. Denkbar sei, die gegenüberliegende Ladenzeile ganz neu zu errichten – in Verbindung mit der benachbarten Kapelle und der „Parkoase“. Anlass für die Diskussionen ist die für Anfang 2020 geplante Freigabe der B-3-Ortsumgehung. Die heutige B-3-Ortsdurchfahrt wird später zur städtischen Straße und entsprechend zurückgebaut.

Chronik des Feuerwehrhauses

Was war nicht schon alles im alten Feuerwehrgerätehaus: Fruchthaus, Laden mit Accessoires, Geschenkartikeln, Mode, Floristik, Café und Lokal. Zeitweise stand es aber auch leer. Das Spritzenhaus wurde um 1900 angebaut. Unterlagen aus der Zeit sind nicht mehr vorhanden. Der Schlauchturm, er diente dem Trocknen der Schläuche, wurde später errichtet und konnte seit Januar 1953 benutzt werden. Ein Jahr später wurde eine Sirene auf dem Gerätehaus installiert. Die Feuerwehr zog 1973 aus. Im April jenes Jahres wurde das neue Feuerwehrhaus an der Arnumer Kirchstraße eröffnet. Das alte Gebäude war den Helfern und für die Ausrüstung im wachsenden Arnum zu klein geworden. In einem Arnumer Geschichtsbuch von 1990 wird das Spritzenhaus als „Schmuckstück des Ortes“ bezeichnet. Die Ursprünge reichen viel weiter zurück. Vor rund 200 Jahren war es als „Hirten-Hauß“ der Gemeinde Arnum bekannt. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts war es dann Armenhaus.

Zum Weiterlesen: So sehen die Bürger das neue Arnum

Von Andreas Zimmer

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