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Region Hemmingen Nachrichten KGS braucht 20 neue Klassenräume: Stadt lässt Machbarkeit prüfen
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15:06 13.09.2019
Die Stadt hat eine Machbarkeitsstudie zur Erweiterung der Carl-Friedrich-Gauß-Schule in Auftrag gegeben. Quelle: Stephanie Zerm
Hemmingen

Wichtige Weichen für die Entwicklung der Stadt Hemmingen hat der Verwaltungsausschuss am Donnerstagabend gestellt. Unter anderem haben die Politiker hinter verschlossenen Türen den Auftrag für die Planung des gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses für die Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg vergeben und eine Machbarkeitsstudie für die Erweiterung der KGS beantragt.

Gerätehaus soll 7,4 Millionen Euro kosten

Die konkrete Detailplanung für das Gerätehaus übernimmt das Architektenbüro Kiefer und Kiefer aus Sarstedt. Das Projekt wurde zuvor für rund eine Millionen Euro europaweit ausgeschrieben. „Das Architektenbüro hat bereits auch die Machbarkeitsstudie für den Neubau des Hauses erstellt“, sagt Schacht. Das Haus soll auf der Fläche zwischen dem Friedhof und dem Einkaufsmarkt an der Weetzener Landstraße gebaut werden. Die Stadt plant für das gesamte Projekt 7,4 Millionen Euro ein. Schacht geht davon aus, dass Ende des nächsten Jahres der erste Spatenstich gesetzt wird.

In der Planung noch nicht ganz so weit ist die Erweiterung der Carl-Friedrich-Gauß-Schule (KGS) um 1925 Quadratmeter. Hier hat der Verwaltungsausschuss jetzt zunächst eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Diese wird die Grundlage für die anschließende Detailplanung sein. „Bürger außerhalb der Verwaltung verstehen manchmal nicht, warum Projekte in der Planung so lange dauern. Doch das sind alles notwendige Schritte“, sagt Schacht.

KGS und Wäldchenschule sollen erweitert werden

Nach den aktuellen Prognosen benötigt die KGS ab 2025 etwa 20 zusätzliche Klassenräume mit einer Größe von rund 65 Quadratmetern. Zudem sollen weitere Räume für Differenzierung und Inklusion sowie Naturwissenschaften und Musik geschaffen werden. In der Planung soll auch untersucht werden, ob der Schulbetrieb während der Bauphase normal aufrechterhalten werden kann oder ob die Schüler vorübergehend in Modulen untergebracht werden müssen. Weiterhin wird geprüft, ob sich die Erweiterung in Holzrahmenbauweise mit einem bepflanzten Dach und einer Fotovoltaikanlage umsetzen lässt.

Auch die Wäldchenschule in Arnum soll erweitert werden. Hier werden rund 340 Quadratmeter zusätzlich benötigt. Zurzeit liegt ein Raumkonzept vor, das die Grundlage für die kommende Machbarkeitsstudie sein soll. Im Verwaltungsausschuss haben die Bündnisgrünen beantragt, dass wie bei der KGS auch geprüft werden soll, ob sich die Erweiterung in Holzrahmenbauweise mit bepflanztem Dach und einer Fotovoltaikanlage umsetzen lässt.

Zugestimmt hat der Verwaltungsausschuss dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) 2030. Die Verwaltung hatte das mehr als 100 Seiten lange Dokument während der Sommerpause noch einmal in einigen Punkten aktualisiert. Im ISEK soll die künftige Entwicklung der Stadt unter anderem bei Themen wie Neubaugebieten, Einzelhandel, Natur und Landschaft, Klimaschutz und Hochwassergefährdung abgebildet werden.

Die Erweiterung der Wäldchenschule und das ISEK werden auch Thema in der nächsten Ratssitzung am Donnerstag, 19. September, ab 19 Uhr im Ratssaal des Rathauses sein.

Lesen Sie weitere Berichte zu den beratenen Themen:

Braucht das Gerätehaus eine Waschhalle?

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Von Tobias Lehmann

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