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Nachrichten Rat: „Die neue KGS soll ein Grasdach bekommen“
Region Hemmingen Nachrichten Rat: „Die neue KGS soll ein Grasdach bekommen“
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00:17 16.06.2019
Grün und umweltbewusst – so wünscht sich der Rat den KGS-Neubau oder -Anbau. Quelle: Torsten Lippelt
Hemmingen-Westerfeld

Wenn sich demnächst Architekten an die Planung für die erweiterte KGS in Hemmingen-Westerfeld setzen, dann haben sie unter anderem drei Umweltaspekte zu prüfen: Das Gebäude soll in Holzrahmenbauweise entstehen, und es soll ein grünes Dach geben sowie eine Photovoltaik-Anlage.

Diese Punkte listen die vier Ratsfraktionen in einem gemeinsamen Antrag auf. Sie haben ihn am Mittwochabend vorgelegt, daraufhin hat ihn der Ausschuss für Bildung, Familie, Jugend, Senioren und Integration in seiner Sitzung im KGS-Forum einstimmig befürwortet. Auf der Grundlage des bereits vorliegenden Raumkonzeptes sollen die Planer in einer Studie ausloten, wo im vorhandenen Gebäude an der Hohen Bünte noch Platz ist und wo ein Anbau oder sogar ein Neubau möglich wäre. Bevor dies möglicherweise europaweit ausgeschrieben wird, ist ein Ratsbeschluss notwendig, der für den 27. Juni vorgesehen ist.

KGS: „Großes neues Gebäude notwendig“

Laut Raumkonzept fehlen etwa 20 Klassenräume. Ab 2025 zum Beispiel werden insgesamt mehr als 70 Räume benötigt. Die Investition wird mehrere Millionen Euro kosten. Dennoch: „Die interfraktionellen Arbeitsrunden haben deutlich gemacht, dass Einigkeit in der Notwendigkeit eines großen neuen Schulgebäudes besteht“, heißt es in dem Antrag.

Die Bauarbeiten sollen 2021 beginnen. Für die Holzrahmenbauweise haben sich die Fraktionen entschieden, weil das Gebäude weitestgehend aus nachwachsenden Rohstoffen errichtet werde. Dadurch könne der Ausstoß von Kohlendioxid gegenüber einem herkömmlichen Stahlbetonbau deutlich verringert werden. Die Fraktionen sprechen von einem „kleinen ökologischen Fußabdruck“. Doch es gebe noch einen weiteren Grund: der rasche Baufortschritt. Als Beispiel nennen die Fraktionen den neuen Kindergarten an der Weetzener Landstraße in Hemmingen-Westerfeld.

Der Schulelternrat unterstützt die Pläne. Vorsitzender Thorsten Langner sagte: „Wir begrüßen, dass der Rat in Zeiten des Umbruchs Akzente setzt.“ KGS-Leiter Gregor Ceylan sprach von einem gelungenen Dialog mit allen Beteiligten, der dazu führe, dass der pädagogische Bedarf berücksichtigt werde. „Ans Eingemachte geht es später.“

Neues Müllkonzept der KGS

Umweltaspekte spielen auch beim neuen Müllkonzept der Schule eine wichtige Rolle. Laut Stadtverwaltung ist die Diskussion darüber nach der Sommerpause vorgesehen, also in der Sitzung am 22. August. Es soll nicht nur stärker Müll getrennt werden als bisher, sondern das Thema werde auch vielfach betont, zum Beispiel im Unterricht.

Von Andreas Zimmer

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