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Region Hemmingen Nachrichten CDU feiert Sommerfest am heißesten Tag
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00:26 30.06.2019
Besonderer Gast: NDR-1-Moderatorin Kerstin Werner (vorne), bedankt sich bei CDU-Vorsitzender Barbara Konze (links) für die Einladung. Quelle: Katharina Kutsche
Hemmingen-Westerfeld

Traditionell habe die Hemminger CDU gutes Wetter bei ihrem ebenso traditionellen Sommerfest, sagt Parteichefin Barbara Konze bei ihrer Begrüßung. Wie jedes Jahr haben die Christdemokraten in das Café Schneeweiß in den historischen Rosengärten an der Göttinger Landstraße in Hemmingen-Westerfeld zum Sommerfest geladen – doch „gutes Wetter“ ist eindeutig eine Untertreibung: Am Mittwochabend endete der bisher heißeste Tag des Jahres. So greifen die Mitglieder und Gäste schon zur Begrüßung gern bei den angeboten Gläsern mit Rosen-Prosecco und Orangensaft zu.

Empfang in den Rosengärten

Bereits zum zehnten Mal begeht die CDU ihr Fest, bei dem über Mitglieder und lokal wichtige Vertreter hinaus regelmäßig entweder politische Prominenz als besondere Gäste eingeladen sind oder ein Hauptredner mit interessantem Hintergrund, der in Hemmingen wohnt. „Wir freuen uns, dass wir diese Tradition mit Kerstin Werner fortsetzen können“, sagte die Stadtverbandsvorsitzende. Werner lebt seit neun Jahren in Hemmingen und ist Moderatorin bei NDR 1 Niedersachsen, einem Radiosender, „von dem ich bei meinem Auszug aus dem Elternhaus nie wieder hören wollte“, scherzt Konze. Doch gerade Werner stehe deswegen für den großen Wandel, den der Sender in den vergangenen Jahren vollzogen habe, quasi dem Wandel zur Hörbarkeit.

Kerstin Werner vom NDR beim Sommerfest der CDU

Wandel ist denn auch ein Stichwort, das sich mit Werners Biografie gut verknüpfen lässt, wie die 51-Jährige launig erklärt. Die Moderatorin wurde in Stendal geboren und wuchs in der ehemaligen DDR auf. Um Journalistik studieren zu können, ihr großer Wunsch, musste sie zunächst ein Volontariat bei der „Magdeburger Volksstimme“ machen. Bei der Bewerbung an der Universität Leipzig sei ihr bescheinigt worden, dass bei ihr „journalistisch alles super ist, aber die sozialistische Persönlichkeit fehlt“. Auf die Absage folgte beim zweiten Versuch im nächsten Jahr eine Zusage zum Studium – was allerdings den Eintritt in die SED erforderte, wie Werner unumwunden zugibt.

Nach der Wende sei sie aber gleich wieder ausgetreten. In Leipzig habe sie 1989 spannende Zeiten erlebt: die Montagsdemonstrationen vor der Nikolaikirche, dann den Mauerfall. Nachdem ihr Studiengang jedoch abgewickelt wurde, kam die Altmärkerin 1991 nach Hannover und zum NDR, wo sie die Radioarbeit „von der Pike auf gelernt hat: kleine Beiträge, größere Beitrage, kleine Moderationen, dann längere Moderationen.“ Heute sitzt Kerstin Werner bei NDR 1 vor dem Mikrofon und moderiert bei Veranstaltungen wie dem Tag der Niedersachsen.

Als Profi im Umgang mit Menschen beantwortet Werner nach ihrer kleinen Ansprache Fragen aus dem Publikum, etwa wer die Musik für die Sendungen auswähle. Und da wie üblich das lockere Gespräch miteinander beim Sommerfest im Vordergrund stehen soll, beendet Konze den offiziellen Teil danach ohne weitere Umstände und zitiert den Stargast selbst: „Machen Sie’s gut oder besser.“

Von Katharina Kutsche

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