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Nachrichten Hiddestorfer Kirche ist umringt vom Weihnachtsmarktglanz
Region Hemmingen Nachrichten Hiddestorfer Kirche ist umringt vom Weihnachtsmarktglanz
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17:00 01.12.2019
Hunderte besuchen den Weihnachtsmarkt an der Nikolaikirche, und auch die mobile Schmiede des Künstlers Andreas Rimkus, bei der selbst Kinder hämmern dürfen. Quelle: Torsten Lippelt
Hiddestorf

Metallische Hammerschläge, Motorsägengeheule und Bratwurstduft, adventliche Musik sowie einen Weihnachtsmann, der kleine Geschenke verteilte – das alles gab es am Sonnabend beim Weihnachtsmarkt in Hiddestorf. Bereits zum 17. Mal hatte das Organisationsteam der örtlichen Vereine und Verbände zum jährlichen Fest rund um und in die Nikolaikirche eingeladen.

„Dieses Mal haben wir 42 Stände. Mehr passt heute nicht“, freute sich Günter Stellmann im Namen der Veranstalter über das vielfältige Angebot an der Ostertorstraße. Die Festbesucher stöberten ausgiebig, kauften dekorative Adventsartikel, lauschten der Musik und genossen die kulinarischen Angebote. Die einjährige Cleo saß auf dem Arm ihrer Mutter und probierte eine Süßigkeit, die ihr der auf dem Fest umhergehende Weihnachtsmann zuvor geschenkt hatte. Die Erwachsenen wiederum ließen sich heißen Glühwein, Eierpunsch und Gegrilltes schmecken.

Motorsägenkunst, eine mobile Schmiede, Kunsthandwerkliches, Adventsmusik und zahlreiche Stände sowie einen Weihnachtsmann gab es beim diesjährigen Markt rund um die Nicolaikirche in Hiddestorf.

Am Stand der Nachbarn aus der angrenzenden Schulstraße experimentierte man derweil mit Glühbier – einem über offener Flamme erwärmten Mix aus Schwarzbier und Honig, Kirschsaft und Rum. „Unsere Soljanka-Suppe letztes Jahr lief besser“, gestand einer der Beteiligten lachend.

Spenden ermöglichen Teilnahme der Schmiede

Ein Angebot für Schlagkräftige und Treffsichere gab es beim Springer Schmied und Künstler Andreas Rimkus. Unter seiner Anleitung konnten Kinder mit Hammerschlägen ein zuvor in der Glut der mobilen Schmiede erhitztes Eisenstück bearbeiten. In diesem Jahr hatte eine Spende des Arbeitskreises Hiddestorfer Basar, des DRK-Ortsvereins und der Firma Fösten den Besuch der Schmiede ermöglicht. Damit diese auch 2020 wieder beim Weihnachtsmarkt dabei ist, wurden Spenden in einem bereitgestellten Sparschwein gesammelt.

Während zur Schulstraße hin der Alfelder Ulf Hausmann an seinem Stand lautstark mit einer Kettensäge aus Holzstämmen künstlerische Skulpturen fertigte, war es in der Nikolaikirche selbst still genug, um den Weihnachtsliedern von Diana Roßmannek und dem Gesangverein Concordia zuzuhören. Für weitere schöne Klänge im Freien sorgten zwischendurch mit sporadischen Platzkonzerten das Jugendorchester der Freiwilligen Feuerwehr und der Feuerwehr-Musikzug auf dem alten Schulhof. Auch an die kleinen Festbesucher hatten die Organisatoren gedacht – mit einem Kasperltheater des Waldkindergartens und einer Geschichtenerzählerin.

Am Papier- und Bastelstand der Gleidingerin Katharina Pollak gab es Teelichter mit einer „versteckten Botschaft“ auf der Innenseite. Erst wenn das Wachs flüssig wird, tauchte ein im Monat Dezember populärer Wunsch und Schriftzug auf: „Frohe Festtage!“

Festerlös erhalten örtliche Vereine und Verbände

Der Festerlös des Hiddestorfer Weihnachtsmarktes ist erneut für die Arbeit der örtlichen Vereine und Verbände bestimmt. Die aktuelle Summe steht noch nicht fest. In den letzten Jahren waren es aber stets rund 4.000 Euro.

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Von Torsten Lippelt

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