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Nachrichten Netzwerk zur Kinderhilfe wird weiter ausgebaut
Region Hemmingen Nachrichten Netzwerk zur Kinderhilfe wird weiter ausgebaut
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16:11 20.03.2019
Setzen sich gemeinsam für Kinder ein: Walburga Gerwing (von links), Marion Schumann und Diana Sandvoß. Quelle: Tobias Lehmann
Hemmingen

Die Stadt Hemmingen hat den Sinn eines Netzwerkes zum präventiven Schutz von Kindern schon früh erkannt. Speziell kümmern sich Fachbereichsleiterin Walburga Gerwing und Gleichstellungsbeauftragte Diana Sandvoß seit Jahren darum, Fachkräfte auf dem Gebiet zu vernetzen. Das Koordinierungszentrum „Frühe Hilfe – Frühe Chancen“ der Region Hannover hat das Projekt jetzt offiziell gemacht. „Alle 16 Kommunen, deren Trägerschaft für die Jugendhilfe bei der Region Hannover liegt, bekommen jetzt jährlich jeweils 20.000 Euro für die Netzwerkarbeit“, sagte die Leiterin des Koordinierungszentrums, Marion Schumann, in einer Pressekonferenz im Hemminger Rathaus. Das Projekt soll zunächst für fünf Jahre laufen.

Niedrigschwellige Angebote für alle Eltern

Schumann wies darauf hin, dass die Netzwerkarbeit sogar Teil des 2012 beschlossenen Bundeskinderschutzgesetzes sei. „Dass der Bund die Gründung von Netzwerken vorschreibt, ist neu. Insofern sind wir jetzt alle Pioniere“, sagte Schumann. Ebenso wie Hemmingen haben auch andere Kommunen der Region Hannover bereits an der Gründung kommunaler Netzwerke gearbeitet. Ziel sei es, Kinder im Alter bis zu sechs Jahren präventiv in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales zu unterstützen. Die Altersgrenze sei allerdings fließend. „Wir wollen möglichst niedrigschwellige Angebote für alle Eltern machen“, sagte Schumann.

In Hemmingen ist Diana Sandvoß, die bisher mit einer dreiviertel Stelle bei der Stadtverwaltung angestellt war, durch die finanzielle Unterstützung der Region Hannover jetzt zur offiziellen Netzwerkkoordinatorin mit einer vollen Stelle aufgestiegen. Ihre Aufgabe als Gleichstellungsbeauftragte behält sie. Bisher gehören zu dem von ihr bereits in den vergangenen Jahren aufgebauten Netzwerk rund 60 Hemminger, darunter Mitarbeiter in Kitas, medizinische Fachkräfte sowie Vereinsmitglieder. Gemeinsam mit zehn weiteren ehrenamtlichen Helfern als festes Team will Sandvoß das Netzwerk noch weiter ausbauen. Auch Eltern sollen noch stärker eingebunden werden. Kern des Projekts soll jedoch die Vernetzung von Fachleuten sein.

Das Netzwerk wird präventiv arbeiten

„Wichtig ist für uns, zunächst zu vermitteln, dass wir präventiv arbeiten. Jeder kann sich ganz unverbindlich mit Fragen und Anregungen an uns wenden“, sagte Sandvoß. Das Netzwerk sei nicht wie ein Jugendamt, das bei Kindeswohlgefährdungen aktiv eingreife. „Es gibt ja auch zahlreiche Situationen, in denen keine Gefährdung des Kindes vorliegt, dieses sich aber dennoch mit gezielter Unterstützung noch besser entwickeln kann“, sagte Sandvoß.

Regelmäßig soll es einen Austausch mit den Netzwerkkoordinatoren der anderen Kommunen geben. Schumann sagte, dass jede Kommune ihre speziellen Bedingungen habe und der Beratungsbedarf überall unterschiedlich sei. „Ein Schwerpunkt unseres Angebot wird sich an Familien mit geringem Einkommen richten. Doch am Ende wollen wir, dass die kommunalen Netzwerke so breit wie möglich aufgestellt sind“, sagte Schumann.

Von Tobias Lehmann

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