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17:09 24.02.2018
In der scharfen Kurve Grevenbleck und Fuchsbachweg müssen Autofahrer mit vielen spielenden Kindern rechnen.
In der scharfen Kurve Grevenbleck und Fuchsbachweg müssen Autofahrer mit vielen spielenden Kindern rechnen. Quelle: Torsten Lippelt
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Hemmingen-Westerfeld

 Es ist eine 90-Grad-Kurve im Bereich Grevenbleck und Fuchsbachweg, die zwischen den beiden ansonsten schnurgerade verlaufenden Straßen liegt. Für Fußgänger und Radfahrer, spielende Kinder und Autofahrer ist sie nur sehr schlecht einsehbar.

Janine Borchers wohnt direkt an der Kurve und betont: „Früher mag das hier nicht so gefährlich gewesen sein. Aber durch den laufenden Generationenwechsel leben mittlerweile in der nächsten Nachbarschaft seit wenigen Jahren viele junge Familien.“ Borchers hat selbst Nachwuchs im Alter von vier, acht und elf Jahren. Sie wünscht sich wie viele andere Eltern, dass die ihrer Meinung nach gefährliche Kurve durch „bauliche Maßnahmen“ entschärft wird, bevor etwas Schlimmes passiert. Die Straße Grevenbleck ist rund 300 Meter lang. 

„Eine Spielstraße ist nicht möglich wegen der Bürgersteige. In einer Fahrradstraße fährt auch kein Autofahrer langsamer.“ Borchers sagt, sie könne sich das Umsetzen von Betonpflanzkübeln vorstellen, um die Straße zu verengen. „Wir würden auch die Blumen dort pflegen“, sagt sie. Borchers betont, sie werfe den Autofahrern nicht vor auf den geraden Straßen zu schnell zu fahren. Aber wenn die Kinder bei gutem Wetter per Rad und Roller, Go-Kart oder mit Hockeyschläger unterwegs sind und spielen, seien sie dabei auch schon mal auf dem Asphalt der sonst ruhigen Anliegerstraße unterwegs – und das auch im Kurvenbereich. „Auch Fahrschulautos proben hier regelmäßig das rückwärts Einparken.“

Sie hofft, dass sich der Rat der Stadt doch noch für die Verkehrsberuhigung entscheidet. „Wenn hier vorsichtiger gefahren wird, haben alle etwas davon – die Jüngeren, die Älteren und auch die Autofahrer.“ 

Von Torsten Lippelt

24.02.2018
24.02.2018