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Nachrichten Kreuzung soll übersichtlicher werden
Region Gehrden Nachrichten Kreuzung soll übersichtlicher werden
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00:25 27.05.2018
Die geplante Umgestaltung der Kreuzung soll den gesamten Verkehrsknotenpunkt übersichtlicher machen und Sicherheitsrisiken für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger minimieren. Quelle: Ingo Rodriguez
Gehrden

Die Stadt Gehrden wird in den nächsten sechs Wochen die Ronnenberger Straße im Abschnitt zwischen Nikolaus-Otto-Straße und Kreisstraße 231 umgestalten. Durch diese Maßnahme soll die Verkehrsführung im Einmündungsbereich Ronnenberger Straße/Robert-Bosch-Straße verbessert sowie übersichtlicher und strukturierter gestaltet werden. Es wird eine Querungshilfe für Fußgänger auf der Ronnenberger Straße eingerichtet und es erfolgt eine Weiterführung des Gehwegs an der Westseite der Ronnenberger Straße. Dadurch können unter anderem die an der K 231 gelegenen Bushaltestellen fußläufig verkehrssicherer erreicht werden.

Ziel ist auch, für Fahrgäste des Öffentlichen Personennahverkehrs den Weg von und zur der Bushaltestelle an der Kreisstraße sicherer zu machen. Quelle: Ingo Rodriguez

Die Arbeiten beginnen am Montag, 28. Mai. Dazu gehört der Bau einer Verkehrsinsel zwischen Nikolaus-Otto-Straße und Robert-Bosch-Straße. Geplante Bauzeit ist drei Wochen. Der Bereich ist während der Bauzeit voll gesperrt. Die Anbindung der Robert-Bosch-Straße an die K 231 bleibt bestehen. Ansonsten wird der Verkehr über die K 231 und den Stadtweg in beide Fahrtrichtungen umgeleitet.

Ab dem 18. Juni ist der Bau eines Gehwegs an der Westseite der Ronnenberger Straße bis zur K 231 geplant. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich drei Wochen. Dafür wird die Fahrbahn zwischen Robert-Bosch-Straße und K 231 halbseitig gesperrt, sodass nur der Verkehr auf der Ronnenberger Straße in Fahrtrichtung K 231 fließen kann. Ein Abbiegen von der K 231 in die Ronnenberger Straße wird nicht möglich sein. Eine Umleitung wird aus-geschildert. Im Anschluss werden die Oberflächen der Straßen wieder hergestellt. Aus diesem Grund wird die der Ronnenberger Straße zwischen Nikolaus-Otto-Straße und K 231 für einen Tag voll gesperrt.

Über den Bereich ist in den vergangen Monaten viel diskutiert worden. Die CDU-Fraktion hatte beantragt, im Bereich von Kreisstraße 231 und Ronnenberger Straße ein Kreisverkehr einzurichten, um die unübersichtliche und aus CDU-Sicht gefährliche Verkehrssituation zu verbessern. Unterstützt wurden die Christdemokraten auch von den anderen Ratsfraktion – nicht jedoch von der zuständigen Behörde der Region. Sie sah keinen Handlungsbedarf. Aus Sicht der Region ist die vorhandene Verkehrsführung ausreichend und geeignet. Einen Kreisel lehnte sie ab. Die Region will aber die Ampelschaltung in diesem Bereich anpassen. Wie genau das aussehen soll, ist allerdings noch offen.

Die jetzige Umgestaltung ist laut Frank Born, Sprecher der Stadt, schon lange geplant. „Wir haben erst abgewartet, ob sich ein neuer Sachverhalt aus der Diskussion über den Kreisel ergibt“, sagt er. Dies sei nicht der Fall, deshalb werde nun mit den Arbeiten, die etwa 185 000 Euro kosten begonnen.

Zudem sahen die Ratspolitiker durch beidseitig geparkte Fahrzeuge in der Kurve zwischen Robert-Bosch-Straße und der Nikolaus-Otto-Straße ein hohes Unfallrisiko. Ob es in diesem Bereich noch zu einem Halteverbot kommt, soll jedoch erst nach den baulichen Veränderungen entschieden werden. Die Region wird sich dann die Situation vor Ort noch einmal anschauen.

Von Dirk Wirausky

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