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Region Gehrden Nachrichten Feuerwehr ist für die Zukunft gut aufgestellt
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00:16 30.01.2019
Befördert: (von links): Alexander Stoßberg, Jonas Bartsch, Rüdiger Puschmann, Kay Ripala, Anna-Lena Bier und Stefan Seidel. Quelle: Heidi Rabenhorst
Everloh

Das war rekordverdächtig: In nur 55 Minuten hat der Everloher Ortsbrandmeister die Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Everloh abgearbeitet. Stefan Seidel berichtete von sechs Einsätzen, davon vier technischen Hilfeleistungen und zwei Brandeinsätzen. Doch der Blick richtete sich am Sonnabend vor allem nach vorne. Der stellvertretende Gehrdener Bürgermeister Heinrich Meinecke gab als Ziel aus, die Feuerwehr für die Zukunft fit zu machen.

Meinecke bedankte sich nicht nur im Namen von Rat und Verwaltung für die geleistete Arbeit, sondern sprach auch das von der Politik eingeforderte Feuerwehrstrukturkonzept an. „Es geht nicht darum, Ortsfeuerwehren zusammenzulegen“, erklärte er. Ziel sei es vielmehr, „das Feuerwehrwesen in Gehrden für die Zukunft – und damit meinen wir ganz konkret die nächsten 25 Jahre unter Berücksichtigung des demografischen Wandels – effektiv und vernünftig aufzustellen“. Und das gehe nur gemeinsam mit den aktiven Feuerwehrkameraden und den in Gehrden ehrenamtlich tätigen Politikern.

Diese Aussage hörte der stellvertretende Gehrdener Stadtbrandmeister nur zu gerne gerne. „Ich werde mich auf Ihre Worte berufen“, sagte Alexander Stoßberg, der vor allem die vorbildliche Jugendarbeit bei der Ortswehr lobte. „Hier müssen wir uns keine Sorgen um die Zukunft machen, der Nachwuchs ist hervorragend aufgestellt.“ Als Beleg dafür konnte er Anna-Lena Bier zur 1. Hauptlöschmeisterin, Rüdiger Puschmann zum Oberlöschmeister, Kay Ripala zum Hauptfeuerwehrmann und Jonas Bartsch zum Feuerwehrmann befördern. Zudem wurde Mathis Puschmann aus der Jugendabteilung in die aktive Wehr übernommen.

Aktuell gehören der Ortsfeuerwehr Everloh damit 27 aktive und 99 fördernde sowie zehn Mitglieder in der Altersabteilung an. Und auch der Unterbau ist gut aufgestellt: 28 Jungen und Mädchen beteiligen sich am Dienst bei den Kleinlöschmeistern und bei der Jugendfeuerwehr. Insgesamt leisteten die Einsatzkräfte im abgelaufenen Jahr mehr als 300 Dienststunden, rechnete Ortsbrandmeister Seidel vor. „Durch Euren Einsatz und die gute Kameradschaft konnten wir im letzten Jahr viel erreichen. Bedanken möchte ich mich aber auch bei den vielen stillen Helfern, die uns tatkräftig unterstützt haben unter anderem mit Kuchen- oder Geldspenden“, sagte er.

Über eine hervorragend aufgestellte Nachwuchsabteilung berichtete Jugendfeuerwehrwart Sascha Harre. „Wir haben ein abwechslungsreiches Jahr hinter uns“, sagte er. Im Mittelpunkt habe die Jubiläumsfeier zum 40-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr und das zwanzigjährige Bestehen der Kleinlöschmeistergruppe gestanden, erklärte Harre, der bei den anschließenden Wahlen zum Ortskommando in seinem Amt bestätigt wurde.

Auch darüber hinaus wird in Everloh auf Konstanz gesetzt: Rüdiger Puschmann wurde als Gruppenführer ebenso einstimmig wiedergewählt wie Bernd Westphal (Leiter der Kleinlöschmeister und als Gerätewart), Kay Ripala (stellvertretender Gerätewart), Holger Bruns (Schriftführer), Matthias Hagen (Kassenwart), Wilfried Hische (Atemschutz- und CSA-Beauftragter) sowie Lisa-Marie Westphal und Philip Lück als Sicherheitsbeauftragte. Das Ehrenmitglied Hartmut Breitenfeld bleibt Berater des Kommandos.

Für das laufende Jahr sind gleich drei Veranstaltungen geplant, wie die stellvertretende Ortsbrandmeisterin Anna-Lena Bier ankündigte: Am 30. März findet im Dorfgemeinschaftshaus eine Feier für alle Mitglieder statt, dazu kommen das Osterfeuer am 20. April und eine Wiederholung des Lichterfestes am 18. Oktober.

Von Heidi Rabenhorst

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