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Region Gehrden Nachrichten Leveste soll zweiten Sportplatz bekommen
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00:17 15.12.2017
Die SPD-Fraktion lässt sich bei einem Ortstermin vom Vereinsvorsitzenden Wolfgang Grosam (Zweiter von rechts) über die Auslastung und den Zustand des einzigen Rasenplatzes informieren.  Quelle: Ingo Rodriguez
Leveste

  Wolfgang Grosam hat schon einen dicken Ordner angelegt. „Es ist ein langes Projekt“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des TV Jahn Leveste.  Vor fast zehn Jahren gab es die ersten Überlegungen und Planungen, die Sportanlage Im Mühlenteich zu erweitern. 2012 hat der Verein aus dem Gehrdener Ortsteil ein erstes konkretes Finanzierungsmodell aufgestellt und ist an die Stadt herangetreten. Der damalige Bürgermeister Hermann Heldermann stand dem Projekt und dem Konzept wohlwollend gegenüber.

Doch die Planungen gerieten ins Stocken. Die Stadt gab ein Sportstättenbedarfsplan in Auftrag und vor weiteren Entscheidungen sollte die Auswertung der Expertise abgewartet werden. „Die Ergebnisse haben uns aber bestätigt“, sagt Grosam. Auch die Gutachter hatten den Bau eines neuen Sportplatzes in Leveste ganz oben auf ihrer Liste stehen. 

Dass der TV Jahn, der seit Jahren mit einer konstant mit mehr als zehn Mannschaften am Spielbetrieb teilnimmt, einen zweiten Rasenplatz mit Flutlicht braucht, scheint politisch unstrittig. Bereits seit zwei Jahren stehen 100.000 Euro im Haushalt. Doch eine gewisse Ungeduld macht sich bei den Jahn-Sportlern breit. „Wir möchten gerne vorankommen“, so Grosam. Aus seiner Sicht sei es zudem mehr als gerechtfertigt, dass der TV Jahn einen neuen Platz bekomme. „Wir haben in den vergangenen Jahren viel in die eigene Sportanlage investiert“, sagt Grosam. Unter anderem sei ohne städtische Zuschüsse der Kabinentrakt im Sporthaus erneuert worden. 

Für den TV Jahn ist die Platzsituation seit Jahren angespannt. „Wir mussten beispielsweise die Aufnahme eine Mädchenmannschaft ablehnen“, sagt Grosam – es fehlen schlicht Trainings- und Spielzeiten auf der Anlage. Geplant ist deshalb ein neuer Platz, der rund 150.000 Euro kosten soll, hinter der Tennisanlage. Der Verein will das Projekt unter anderem aus Fördermitteln und durch Eigenleistung finanzieren. Ohne städtische Finanzhilfe kommt er allerdings nicht aus. 

Aus der Politik kommen positive Signale. Die SPD-Fraktion hat auf Einladung von Ortsbürgermeister Michael Passior bei einem Ortstermin deutlich gemacht, dass der Bau eines zweiten Sportplatzes für den TV Jahn oberste Priorität haben müsse. Die SPD-Fraktion wolle dazu beitragen, dass eine schnelle Lösung gefunden werde, betont der Fraktionsvorsitzende Henning Harter. „Es ist wichtig, dass die Summe von 100.000 Euro auch in den künftigen Doppel-Haushalt eingestellt wird“, sagt Harter.   

„Es war uns auch wichtig, dass wir der SPD zeigen konnten, was wir geleistet haben und wie die Anlage aussieht“, so Grosam. Er hoffe nun, dass auch die anderen Fraktionen zu einer ähnlichen Einschätzung kommen wie die SPD. Grosams Wunsch: „Dass wir mit den ersten Maßnahmen bereits im nächsten Jahr beginnen können.“

Von Dirk Wirausky

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