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Region Gehrden Nachrichten Ortsfeuerwehr will im Spätsommer in Neubau ziehen
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14:21 06.01.2019
Der stellvertretende Stadtbrandmeister Alexander Stoßberg (links) und Ortsbrandmeister Christian Stegen (Dritter von links) zeichnen Sven Eilers (von links), Uwe Dopatka, Jörg Stegen und Volker Bernhardt für langjährige Mitgliedschaft in der Einsatzabteilung aus. Quelle: Ingo Rodriguez
Leveste

Für die Ortsfeuerwehr Leveste rückt der lang ersehnte Standortwechsel immer näher. Schon im kommenden Spätsommer will die Feuerwehr in ihren Neubau an der Gehrdener Straße umziehen. Das hat Ortsbrandmeister Christian Stegen in der Jahresversammlung im Gasthaus Behnsen angekündigt.

Zwar seien nach dem Baubeginn im August zunächst falsche Steine geliefert worden. Anschließend sei es wegen Lieferschwierigkeiten zu einem vorübergehenden Baustopp und Verzögerungen gekommen. Dies habe die Rohbaufirma aber mit Extraschichten wieder aufgeholt. „Deshalb läuft jetzt alles nach Plan“, sagte Stegen. Sollte es nun nicht mehr zu witterungsbedingten Verzögerungen kommen, sei für den Spätsommer der Umzug vom alten Gerätehaus in den Neubau geplant. Anschließend will die Ortsfeuerwehr laut Stegen dann alle Bürger zu einem Tag der offenen Tür und zu einer Einweihungsfeier einladen.

Einen offiziellen Festakt wird es aber auch schon am 7. Februar geben. Dann soll gemeinsam mit Gehrdens Bürgermeister Cord Mittendorf die symbolische Grundsteinlegung nachgeholt werden. Rund 1,7 Millionen Euro investiert die Stadt Gehrden, um der Feuerwehr wieder ein Gebäude zur Verfügung zu stellen, das den Anforderungen der Feuerwehrunfallkasse genügt. Das 1953 errichtete alte Gerätehaus an der Burgdorfer Straße entspricht längst nicht mehr den geforderten Standards.

Zusätzlich anfallende Kosten wegen des bevorstehenden Umzugs haben den Kassierer Ralf Henner Garbe in der Versammlung dazu bewogen, eine intensive Mitgliederwerbung und Spendensammlungen anzuregen. Laut Kassierer ist das Beitragsaufkommen nicht mehr hoch genug, um dauerhaft die laufenden Kosten für Versammlungen, Kameradschaftspflege und für den Musikzug zu decken. Obwohl es inzwischen bereits 16 Jahre her sei, dass in Leveste der Mitgliedsbeitrag der Feuerwehr erhöht worden sei, lehne das Ortskommando eine Anhebung der Zahlungen ab. „Deshalb müssen wir jetzt unbedingt zusätzliche Mitglieder werben und bieten jedem Mitglied auch eine freiwillige Beitragsanpassung zugunsten der Feuerwehr an“, sagte Garbe.

Ortsbrandmeister Stegen hatte in seinem Rückblick zuvor von insgesamt acht Einsätzen aus dem vergangenen Jahr berichtet – darunter drei Brände. Derzeit zählt die Ortsfeuerwehr insgesamt 347 Mitglieder: 48 davon leisten in der Einsatzabteilung aktiv ihren Dienst. Im Musikzug spielen 25 Instrumentalisten, davon kommen 18 aus der Ortsfeuerwehr und sieben aus anderen Feuerwehren. In der Jugendfeuerwehr sind 18 Jungen und Mädchen aus Leveste und Redderse. Bei den Kleinlöschmeistern machen 25 Kinder mit. Der Musikzug hatte im vergangenen Jahr insgesamt 1618 Stunden gespielt, davon 20 Auftritte, bei denen laut Musikzugsprecher Manfred Mötje genau 531 Stücke gespielt wurden. Außerdem gab es 31 Proben.

Der Musikzug unterhält im Gasthaus Behnsen das Publikum. Quelle: Ingo Rodriguez

In der Versammlung wurden die beiden Quereinsteiger Johann Rücker und Björn Rübesamen sowie Marie Ibsch aus der Nachwuchsabteilung von Stegen für den Dienst in der Einsatzabteilung verpflichtet. Uwe Dopatka leistet dort bereits seit 50 Jahren seinen Dienst. Jörg Stegen und Bernhardt Volker wurden für 40-jährige aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet, Sven Eilers für 25-jährige Zugehörigkeit. Karl-Heinz Conrad wurde für 50 Jahre passive Mitgliedschaft geehrt. Konstantin Frei wurde vom stellvertretenden Stadtbrandmeister Alexander Stoßberg zum Löschmeister befördert.

Konstantin Frei freut sich über seine Beförderung zum Löschmeister. Quelle: Ingo Rodriguez

Von Ingo Rodriguez

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