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Nachrichten Bau des neuen Feuerwehrhauses beginnt
Region Gehrden Nachrichten Bau des neuen Feuerwehrhauses beginnt
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14:45 19.07.2018
Derzeit schüttet ein Mitarbeiter der beauftragten Tiefbaufirma die von den Archäologen nun nicht mehr benötigten Sondierungsgräben mit einem Bagger zu. Quelle: Ingo Rodriguez
Leveste

Die Archäologen ziehen ab: In Leveste rückt der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses immer näher. Auf dem Baugrundstück an der Gehrdener Straße sind jetzt die archäologischen Untersuchungen ergebnislos und ohne bedeutsame Fundstücke abgeschlossen worden. „Die Arbeiten der Wissenschaftler hatten Montagmorgen begonnen. Abends wurde die Suche ohne Befunde schon wieder beendet“, sagt Gerd Sorge, der Baumaschinist einer beauftragten Tiefbaufirma aus Walsrode.

Er war es auch, der für die Archäologen vor ihren wissenschaftlichen Untersuchungen drei Sondierungsgräben frei gelegt hatte. „Drei Stränge: jeweils vier Meter breit und 36 Meter lang“, sagt Sorge. Immerhin seien an einer Stelle im Erdreich die Überreste der Wurzel eines vor etlichen Jahren offenbar umgestürzten Baumes gefunden worden, berichtet Sorge. „Die Archäologen haben das anhand einer halbmondförmigen Erdschicht mit hellerer Farbe und minimalen Resten verwitterter Holzstücke nachweisen können“, erzählt der Baumaschinist. Die Denkmalpflege der Region Hannover hatte eine private Archäologiefirma aus Buchholz mit den wissenschaftlichen Arbeiten beauftragt.

Hinter dem vierten Sondierungsgraben auf dem Gelände des geplanten Feuerwehrhauses soll auch noch das Levester Neubaugebiet "Hinter den Zäunen" entstehen. Quelle: Ingo Rodriguez

Sorge hat nun nur noch eine Aufgabe: Er schüttet jetzt mit einem Schaufelbagger die Sondierungsstränge wieder mit dem zuvor entnommenen Erdaushub zu. „Dann steht das Grundstück für die Erschließung und den Beginn der Erd- und Hochbauarbeiten zur Verfügung“, sagt Sorge.

Dass es auf dem Gelände an der Gehrdener Straße endlich losgeht, wird die Levester Feuerwehr freuen. Der Weg bis dahin hat sich hingezogen und von den Einsatzkräften auch eine gewisse Geduld erfordert. Vermutlich 1,7 Millionen Euro soll das Gebäude, dass in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr konzipiert worden ist, kosten. Doch Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg möchte nicht prognostizieren, dass diese Betrag für das Feuerwehrhaus letztlich ausreicht. Das Problem: Zum einen findet die Stadt keine Firmen, die die Arbeiten ausführen wollen oder können, und zum anderen liegen die Angebot bis zu 30 Prozent über der Kostenberechnung. „Die Preise steigen enorm und es ist schwierig, Firmen zu finden“, sagt Middelberg. Und für die Bereich Heizung, Fenster und Sanitäranlagen gebe es beispielsweise zurzeit gar keine Angebote. Dennoch bleibe das Ziel, dass das neue Domizil der Levester Feuerwehr im Herbst nächsten Jahres bezugsfertig ist.

Von Ingo Rodriguez/Dirk Wirausky

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