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Region Gehrden Nachrichten Platz für Outdoor-Anlage gefunden?
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17:43 09.07.2019
Vor der Oberschule gibt es eine ungenutzte Rasenfläche. Nun wird überlegt, dort eine Outdoor-Anlage anzulegen. Quelle: Dirk Wirausky
Gherden

Die Idee, in Gehrden eine Outdoor-Anlage einzurichten, hat das Jugendparlament noch nicht beerdigt. Nun scheint zumindest Bewegung in die Angelegenheit zu kommen. Bürgermeister Cord Mittendorf hat vorgeschlagen, die schmale Rasenfläche vor der Oberschule zu nutzen.

Aus Sicht von Jugendbürgermeister Emre Ölcen ein reizvoller Gedanke. „Das ist in der Nähe der Jugendpavillons und der Bereich stände so auch unter einer gewissen Kontrolle“, meint er. Allerdings müsse noch eingehend geprüft werden, ob es auf der ungenutzten Fläche überhaupt möglich sei, einen kleinen Spielpark anzulegen. Wobei die Entscheidung darüber schnell fallen muss. „Es muss Geld in den nächsten Doppelhaushalt eingestellt werden“, betont Jugendpfleger Christian Hilgers.

Jugendliche wollen skaten

Ursprünglich hatten sich die Jungparlamentarier eine Skateranlage gewünscht. Ein altes Anliegen. Eine mehr als 25 Jahre alte Skateranlage, die auf dem Gelände der Oberschule stand, ist vor einigen Jahren abgebaut worden, als dort der Erweiterungsbau errichtet wurde. Sie entsprach damals allerdings nicht mehr den Anforderungen der Skater, war kaputt und kaum noch befahrbar. Ein Wiederaufbau lohnte sich nicht. Seitdem wird nach einem alternativen Standort gesucht – ein Ort, der gut einsehbar und kontrollierbar ist. Genau daran scheiterte das Projekt bislang.

Der Bau einer Outdoor-Anlage war, ist und bleibt ein großer Wunsch von Jugendlichen. Das hatte auch eine Umfrage gezeigt, die vor gut zwei Jahren von der Jugendpflege initiiert wurde. Das Gros der befragten Jungen und Mädchen hatte sie sich für eine Skateranlage plus Rampen sowie Gerätschaften für einen Parcours ausgesprochen.

Vorplatz soll umgestaltet werden

Ein neues Aussehen soll derweil der Platz vor dem Jugendpavillon an der Lange Feldstraße bekommen. Das ist dringend notwendig. So seien die vorhandenen Sitzgelegenheiten abgängig, sagt Hilgers. Auch die vorhandene Hügellandschaft soll beseitigt und der Gedenkstein umgesetzt werden. Außerdem soll der Bereich neu begrünt werden. Im Zuge der Umgestaltung sollen auch die aktuellen Schwierigkeiten mit der Calenberger Musikschule entschärft werden. Zuletzt gab es immer wieder Proteste, dass jugendliche Besucher des Jugendpavillons den Musikunterricht stören.

Der Vorplatz des Jugendpavillons soll umgestaltet werden. Quelle: Dirk Wirausky

Die Jugendpflege hat zwar bereits eigene Vorstellungen skizziert wie der Vorplatz aussehen könnte, doch entscheiden sollen die Jugendlichen. Unter anderem wird nach den Sommerferien ein Kunstprojekt an der Oberschule die Pläne begleiten und Entwürfe erarbeiten. Auch das Jugendparlament soll Anregungen machen. „Wir müssen der Politik eine Entscheidungsgrundlage bieten“, meint Hilgers. Und die Vorschläge müssen konkret sein, damit Geld in den Haushalt eingestellt werde. Die Zeit drängt. Laut Fachbereichsleiter Ralf Geide müssen die Wünsche bis Ende August vorliegen. Für Geide steht auch fest: „Wir wollen nichts vorgeben; die Jugendlichen sollen selbst vorschlagen, wie der Bereich vor dem Jugendpavillon aussehen soll.“

Von Dirk Wirausky

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