Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten So kann der Platz am Jugendpavillon aussehen
Region Gehrden Nachrichten

Gehrden: Plan für Umgestaltung des Platzes am Jugendpavillon liegt vor

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:03 25.04.2021
Grauer Asphalt: Die Mitglieder des Jugendparlaments fordern seit Monaten, dass die Fläche an Gehrdens Freizeiteinrichtung umgestaltet wird. 
Grauer Asphalt: Die Mitglieder des Jugendparlaments fordern seit Monaten, dass die Fläche an Gehrdens Freizeiteinrichtung umgestaltet wird.  Quelle: Dirk Wirausky
Anzeige

​Die Mitglieder des Jugendparlaments sind zufrieden. Ein erster Entwurf liegt vor, wie der Platz am Jugendpavillon umgestaltet werden könnte. „Wir freuen uns, dass wir bei diesem für uns enorm wichtigen Projekt unterstützt werden und vorankommen“, sagte Jugendbürgermeister Niclas Hischke. 

Die Wünsche sind vielfältig. Ein zentrales Ansinnen ist eine Sitzecke im vorderen Bereich der Fläche; ein Bereich, der möglichst nicht von der Lange Feldstraße aus eingesehen werden kann. „Wir wollen dort unter uns sein“, sagte Hischke –  in einem regen- und windgeschützten Pavillon. Die Idee ist nun, dort eine Pergola aus Holz anzulegen. Eigentlich hatten die Jugendlichen vorgeschlagen, auch eine Hecke als Sicht- und Lichtschutz anzupflanzen. Dies würde den Platz nach Ansicht der Planerin Andrea Stielow allerdings zu sehr abschatten.

Darüber hinaus sollen auf dem Platz weitere Sitzmöglichkeiten in Modulbauweise aufgestellt werden – beispielsweise unter der Fluchttreppe. Um die bislang triste und graue Asphaltfläche ein wenig zu begrünen, sind Bepflanzungen angedacht. Des Weiteren auf der Agenda: ein kleiner Streetbasketballplatz, weitere Fahrradständer, Sitzplätze um die Bäume herum und die Begradigung der Fläche. „Das ist zunächst eine grobe Planung“, sagte Hischke. 

Details werden noch erarbeitet

Die gesamte Umgestaltung sei auch nicht von heute auf morgen umsetzbar, betonte Hischke. Einige Maßnahmen sollen allerdings dennoch möglichst zeitnah realisiert werden, so eine Ankündigung der Verwaltung –  aus „Bordmitteln“ und als Signal an die Jugendlichen.

Details und auch die Kosten müssen noch erarbeitet werden, weitere Zusammenkünfte mit der Verwaltung und der Planerin wird es geben. Der Entwurf wird auch den Ratsfraktionen zur Verfügung gestellt werden. Aus gutem Grund: Er wird Teil der Haushaltsberatungen sein, die im Herbst beginnen. Eine wichtige Etappe für das Projekt. Die Verwaltung müsse genau wissen, was alles benötigt werde, damit Kosten für den Haushalt 2022 angemeldet werden könnten, hatte der zuständige städtische Projektleiter Frank Becker-Sickau auf einer Sitzung des Jugendparlaments Mitte März gesagt. Erst wenn der Rat diese Mittel bewillige, könnten Firmen gesucht und beauftragt werden.

Apropos Haushaltsberatungen: Das Jugendparlament wird auf Anregung von Tobias Butzer eine Arbeitsgruppe bilden. Dort sollen die Mitwirkenden bis zur nächsten Sitzung Ende Mai Vorschläge machen und Ideen sammeln, was für Projekte sich die Heranwachsenden in nächster Zukunft noch vorstellen könnten. 

In den zurückliegenden Monaten hatte es immer wieder Irritationen rund um die Umgestaltung des Vorplatzes am Jugendpavillon gegeben. Die Jugendlichen fühlten ihre Wünsche nicht genügend berücksichtigt und gewürdigt. Dieser Zwist ist inzwischen beigelegt. Sowohl Verwaltung als auch Politik haben ihnen ihre Unterstützung zugesagt. Das betonte auch Niclas Hischke noch einmal: „Wir sind nun in einem regen Gedankenaustausch.“

Dirk Wirausky