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Nachrichten Ortsdurchfahrt in Ditterke wird saniert
Region Gehrden Nachrichten Ortsdurchfahrt in Ditterke wird saniert
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00:16 04.03.2019
Die Ortsdurchfahrt in Ditterke soll ab Frühjahr nächsten Jahres umfassend saniert werden. Quelle: Dirk Wirausky
Ditterke

Das Verhältnis der Bürger von Ditterke zur viel befahrenden B65 ist äußerst ambivalent. Sie können irgendwie nicht mit ihr, aber auch nicht ohne sie. In gut einem Jahr soll die Ortsdurchfahrt im Zusammenspiel der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und der Stadt Gehrden saniert werden. Sie sei in keinem guten Zustand, sagte Wolfgang Rost vom Ingenieurbüro Keuntje aus Freden in der Ortsratssitzung am Donnerstagabend. Grund dafür seien die zahlreichen Lastwagen, die die West-Ost-Verbindungen von A2 nach Hannover nutzen. Laut einer Zählung aus dem Jahr 2013 durchqueren täglich 1091 Lastwagen Ditterke. Eine Zahl, die inzwischen allerdings deutlich höher liegen wird. „Sie zerstören die Straße“, sagte Rost.

Nun müsse gehandelt werden. Neben der Erneuerung der gesamten Fahrbahn im Ortsverlauf werden auch die Seitenränder umgestaltet. An der Nordseite wird ein kombinierte Geh-/Radweg mit einer Breite von vier Metern angelegt. „Das soll für mehr Sicherheit für Radler und Fußgänger sorgen“, sagte Heike Bade von der Landesbehörde. Und im südlichen Bereich der B65 will die Stadt mit Beginn der Ortsdurchfahrt bis zur Ampelkreuzung einen 2,50 Meter breiten Gehweg anlegen; im weiteren Verlauf soll der Mehrzweckstreifen erhalten bleiben, aber er wird neu befestigt.

Der Wunsch etlicher Bürger, durch bauliche Maßnahmen auf der Fahrbahn für eine Verkehrsberuhigung zu sorgen, kann nicht erfüllt werden. „Die Bundesstraße muss den Fernverkehr aufnehmen“, sagte Bade. Beschränkungen wie Fahrbahnverengung oder Aufbauten seien daher nicht machbar. Allerdings wird im östlichen Teil der B65 in Ditterke eine Querungshilfe eingerichtet, damit Fußgänger und Radfahrer einen Anschluss zur L 401 in Richtung Leveste und Gehrden haben.

Bauphase dauert vier bis fünf Monate

Ein Problem dürfte die die vier- bis fünfmonatige Bauphase werden. Denn in dieser Zeit muss der Abschnitt für den Durchgangsverkehr gesperrt werden – sehr zum Leidwesen der Gewerbetreibenden, die Umsatzeinbußen befürchten. „Wir wollen den Ziel- und Anliegerverkehr über den Norden in den Ort führen“, versprach Rost. Die ortsansässigen Betriebe sollen möglichst lange angefahren werden können. Die anderen Fahrzeuge werden ab Göxe über Leveste und die L401 umgeleitet.

Unabhängig davon werden auch die Anlieger zur Kasse gebeten. Die städtischen Kosten für die neuen Gehwege werden anteilig umgelegt. „Wir richten uns dabei an der Straßenausbaubeitragssatzung“, sagte Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg.

Von Dirk Wirausky

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