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Region Gehrden Nachrichten Neue Bäume sind eingegangen und werden ersetzt
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15:02 27.11.2018
Mitarbeiter einer Gartenbaufirma pflanzen in der Fußgängerzone Ersatz für die eingegangenen Kirschbäume. Quelle: Ingo Rodriguez
Gehrden

Heftige Sonneneinstrahlung, große Hitze, wenig Lichtschutz und dann auch noch Borkenkäferbefall – es war ein jähes Ende, plötzlich und unerwartet: Erst im Mai waren in der Gehrdener Fußgängerzone nach dem Abschluss des jüngsten Bauabschnitts der Innenstadtsanierung sechs neue Kirschbäume gepflanzt worden. Für drei der jungen Pflanzen bedeutete der lange und heiße Sommer aber auch ein schnelles Ende. Die Kronen seien trocken gefallen, in den Stämmen seien zunehmend Risse zu beobachten gewesen. „Die Bäume sind im Sommer eingegangen“, heißt es auf Nachfrage seitens der Stadtverwaltung. In der Fußgängerzone haben deshalb am Dienstagvormittag Mitarbeiter einer Gartenbaufirma aus Bad Münder drei neue Kirschbäume gepflanzt – als Ersatz für die abgestorbenen Exemplare. „Und als Ersatz für eine Kirsche, die wir in den Garten des Kindergartens Nedderntor versetzt haben“, sagte einer der Mitarbeiter.

Mitarbeiter einer Gartenbaufirma pflanzen in der Fußgängerzone Ersatz für die eingegangenen Kirschbäume. Quelle: Ingo Rodriguez

Die Fachkraft für Gartenbau vermutete starken Borkenkäferbefall als Ursache für das unerwartete Absterben der jungen Bäume. „Die Käfer haben die Wasserversorgung zerfressen“, sagte der Mitarbeiter. Kurios: Wenige Meter weiter nahe der Kreuzung von Steinweg und Neue Straße haben einige der frisch gepflanzten Bäume den Sommer gut überstanden. Die kommunale Verwaltungsmitarbeiterin Justyna Schmidt teilt genau deshalb die Einschätzung des Firmenmitarbeiters keineswegs. „Die Borkenkäfer haben die drei Bäume erst befallen, weil sie schon geschwächt waren, sonst wären die anderen Bäume, die nur wenige Meter weiter stehen, ja auch wegen Käferbefalles eingegangen“, sagt Schmidt.

Sie meint, dass die abgestorbenen Bäume an diesem Standort der Fußgängerzone zu frei und ohne genügend Lichtschutz der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt gewesen seien. „In Baumschulen stehen die jungen Bäume dichter aneinander und bieten sich so gegenseitig Schutz“, sagt Schmidt. Dies sei dort jedoch nicht der Fall gewesen. Dennoch ist für sie die Entwicklung schwer nachvollziehbar. Immerhin seien die Stämme mit hochwirksamer und atmungsaktiver Schutzfarbe gegen Sonneneinstrahlung und Frostrisse gestrichen worden. Der Stammschutz habe ein reibungsloses Anwachsen gewährleisten sollen. „Die helle Pflasterung und die Gebäude haben aber offenbar eine sehr intensive Rückstrahlung begünstigt“, nennt Schmidt eine mögliche Ursache für das jähe Ende der drei Bäume.

Mitarbeiter einer Gartenbaufirma pflanzen in der Fußgängerzone Ersatz für die eingegangenen Kirschbäume. Quelle: Ingo Rodriguez

Eine ältere Frau forderte die Mitarbeiter der Gartenbaufirma im Vorbeigehen auf, die neuen Bäume künftig besser zu gießen. Den Vorwurf unzureichender Pflege weist die Stadt aber mit Nachdruck zurück. Die Bäume seien gut gegossen worden. Sonst hätten ja nicht auch einige der frisch gepflanzten Exemplare überlebt.

Die Exemplare nahe der Neuen Straße sind in einem guten Zustand. Quelle: Ingo Rodriguez

Von Ingo Rodriguez

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