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Region Gehrden Nachrichten CDU fordert direkte Anbindung von Neubaugebiet Gehrden Ost an K 231
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16:06 12.06.2019
Eine Baustraße führt zurzeit von der K 231 zum Neubaugebiet: Die CDU fordert für die Zukunft eine direkte Anbindung. Quelle: Stephan Hartung
Gehrden

Angesichts der Diskussion über ein umfassendes Verkehrskonzept für das Gehrdener Stadtgebiet fordert die CDU-Fraktion eine Anbindung der Neubaugebiete im Osten der Kernstadt an die K 231. Perspektivisch müsse ein direkter Straßenanschluss in die Planungen aufgenommen werden, fordert sie.

„Wir sehen es als absolut notwendig an, dass ein Anschluss der Neubaugebiete im Gehrdener Osten und des Großen Neddernholz’ direkt an die K231 erfolgt“, sagt der Fraktionsvorsitzende Thomas Spieker. Der Grund: Der ständig zunehmende Verkehr könne unabhängig von der Robert-Bosch-Straße und Heinrich-Goebel-Straße direkt auf die Kreis- und dann auf die Bundesstraße abfließen und müsse nicht erst durch die Wohngebiete geführt werden.

Neu ist die Idee nicht. Eine zusätzliche, dauerhafte Anbindung der Neubaugebiete an die K 231 hatten vor drei Jahren auch Anwohner aus dem Wohngebiet Langes Feld gefordert und Bürgermeister Cord Mittendorf seinerzeit eine Protestnote überreicht, die rund 500 Haushalte unterschrieben hatten. Die Bürger befürchteten, dass ihr Wohnviertel als Abkürzung von der Schulstraße in Richtung Ronnenberg genutzt werden könnte, wenn die Neubaugebiete in Gehrden Ost fertig gestellt sind.

Lastwagen fahren über provisorische Straße zum Neubaugebiet

Aktuell wird das Neubaugebiet Langes Feld III über eine provisorische Verbindung von der K 231 erschlossen. Damit soll der Schwerlastverkehr aus den bestehen Wohngebieten herausgehalten werden. „Es ist eine vorübergehende, auf drei Jahre begrenzte Lösung“, sagt Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg. Anschließend müsse die Baustraße wieder zurückgebaut werden. Mit dieser Übergangslösung kam die Stadt dem Wunsch von Eltern und Anwohnern nach. Sie hatten gefordert, dass es in den bestehenden Wohngebieten und vor dem Margarethenkindergarten keinen Baustellenverkehr geben solle.

Keine dauerhafte Regelung geplant

Eine dauerhafte Regelung wird es vorerst aber nicht geben. Die Gründe dafür sind vielfältig. Der Bau einer Straße zwischen K231 und Wohngebiet ist äußerst kostspielig. „Es ist ein ziemlich langes Stück“ sagt Middelberg. Solch ein Wunsch müsse deshalb auch mit einer Finanzierungsmöglichkeit verbunden sein.

Auch die Region lehnt bisher eine direkte Verbindung von der Kreisstraße in das Neubaugebiet ab. Und die Grundstückseigentümer haben nicht signalisiert, dass sie ihre Flächen veräußern wollen. Zudem bestand die Sorge, dass eine dauerhafte Anbindung zu einer erheblichen Belastung des Neubaugebiets durch den Durchgangsverkehr führen könnte.

Von Dirk Wirausky

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