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Region Gehrden Nachrichten Levester Feuerwehrhaus wird teurer
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00:16 25.08.2017
Von Dirk Wirausky
Längst nicht mehr zeitgemäß ist das mehr als 60 Jahre alte Feuerwehrgerätehaus an der Burgdorfer Straße: Seit Jahren wartet die Ortswehr Leveste auf ein neues Domizil. Quelle: Wirausky
Leveste

Der Bau des neuen Feuerwehrhauses in Leveste – es ist für alle Beteiligten längst ein Geduldsspiel. Bereits seit sieben Jahren wird über ein neues Domizil der Levester Einsatzkräfte nachgedacht. Immer wieder verzögerten sich die Pläne. Vor anderthalb Jahren wurden ein Entwurf vorgelegt. Geplant ist demnach auf dem 2400 Quadratmeter großem Grundstück an der Gehrdener Straße ein eingeschossiges Gebäude mit einer Fahrzeughalle für drei Fahrzeuge, einem teilbaren Schulungsraum, großzügigen Umkleideräumen für Männer und Frauen, einer Küche und einem Büro. Vor dem Feuerwehrhaus werden zudem 18 Stellplätze für die Einsatzkräfte angelegt. Der Entwurf des Architekten ist in enger Abstimmung mit der Levester Feuerwehr erstellt worden. Jetzt liegt auch eine detaillierte Kostenberechnung vor. Und demnach wird das Gebäude teuer als ursprünglich angenommen. Statt 1,4 Millionen Euro wird der Neubau mehr als 1,7 Millionen Euro kosten. In Abstimmung mit der Ortswehr hat die Verwaltung zumindest kleinere Einsparpotenziale gefunden. So sollen Wärmedämmverbundsystem statt Verblenderflächen verwendet werden. Die Minderkosten betragen 23000 Euro. Außerdem kann die Feuerwehr auf die Grundstückszufahrt Gehrdener Straße verzichten. Dadurch werden etwa 10000 Euro gespart. Und: Durch den Wegfall beziehungsweise die Reduzierung von Oberlichtern im Flachdachbereich werden die Gesamtkosten um 7000 Euro gespart. Baubeginn des Feuerwehrhauses sollte eigentlich 2017 sein. Daraus wird vermutlich nichts mehr. Im Ausschuss für Verkehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr wird am Dienstag, 29. August, über die Kostensituation für das neue Levester Feuerwehrhaus gesprochen. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im Rathaus.

Zusätzliche Parkplätze für kommunales Personal: Die Stadt hat auf einem Grundstück an der Kirchstraße neben der DRK-Kleiderkammer mehrere alte Kohleschuppen abreißen lassen, um dort weitere Stellflächen für die Autos der Sozialstation und für Fahrzeuge von Rathausmitarbeitern herrichten zu lassen.

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