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14:48 04.02.2018
Beim Festgottesdienst zur offiziellen Wiedereröffnung der sanierten St.-Agatha-Kirche in Leveste zieht der Kirchenvorstand angeführt vom Vorsitzenden Michael Bürger in das Gotteshaus ein. Quelle: Ingo Rodriguez
Leveste

 “Was sind schon zweieinhalb Jahre im Leben eines im Jahr 1229 erstmals urkundlich erwähnten Gotteshauses?“ Mit dieser vielsagenden Frage zog der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Michael Bürger, im Festgottesdienst anlässlich der offiziellen Wiedereröffnung der St.-Agatha-Kirche in Leveste erleichtert einen dicken Schlussstrich unter die unerwartet lange Sanierung. In das nun rundum statisch ertüchtigte historische Gebäude waren am Sonntag rund 100 Gläubige gekommen, um gemeinsam mit dem Kirchenvorstand, Landessuperintendentin Petra Bahr, Superintendentin Antje Marklein und Pastor Dieter Rudolph einen Tag vor dem Gedenktag der Heiligen Agatha das Ende der Bauphase zu feiern.

„Die Kirche wird zwar schon seit einigen Wochen wieder genutzt, aber es ist eine gute Tradition, nach solchen Ereignissen nicht einfach zur Tagesordnung überzugehen, sondern auch noch einmal offiziell die Wiedereröffnung zu würdigen“, sagte Pastor Rudolph. Zweieinhalb Jahre hatte es völlig überraschend gedauert, um das brüchige Mauerwerk des fast 800 Jahre alten Gotteshauses mit neuen Stützpfeilern und Ringankern in den Außenmauern wieder zu stabilisieren und standsicher zu machen. Rund 300.000 Euro haben Landeskirche und Kirchenkreis investiert, um das denkmalgeschützte Gebäude und auch die kunsthistorisch bedeutsamen mittelalterlichen Wandfresken im Inneren zu erhalten.

Die Bauarbeiten seien ein Geduldsspiel für Ingenieur und Statiker gewesen – mit ständig neuen Herausforderungen und baulichen Überraschungen. Nun sei die Kirche aber nicht nur wieder stabilisiert, Spenden hätten überdies den Einbau einer neuen Lautsprecheranlage möglich gemacht. „Außerdem gibt es nun eine Heizungssteuerung“, sagte Vorstandsvorsitzender Bürger und dankte Landeskirche, Kirchenkreis und Spendern für ihre Unterstützung. Lob gab es auch für die Familie Freiherr Knigge, die in der Sanierungszeit ihr Gut für Weihnachtsgottesdienste und einen Stall als Ausweichlager für die Kirchenbänke zur Verfügung gestellt hatte.

Wer eine Kirche renoviere, gehe davon aus, dass darin auch noch Generationen weiter Trost, Hoffnung und Geborgenheit finden würden, sagte Landessuperintendentin Bahr in ihrer Predigt. Während der Bauarbeiten hatten die Gottesdienste im Gemeindehaus stattgefunden. „Jetzt können die Levester ihre Kirche als neuen Ortsmittelpunkt wieder neu entdecken“, sagte Superintendentin Marklein.

Notwendig sind allerdings noch einige Restarbeiten. „Die Altarfiguren sind vom Holzwurm befallen und müssen restauriert werden. Außerdem sind die historischen Malereien über der Orgelempore und Gutsprieche verblasst“, sagte Bürger. Für Letzteres übersteige der Kostenfaktor die finanziellen Möglichkeiten der Levester Gemeinde. Deshalb werde bei der Landeskirche erneut ein Zuschuss beantragt.

Von Ingo Rodriguez

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