Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Falschparker behindern die Feuerwehr
Region Gehrden Nachrichten Falschparker behindern die Feuerwehr
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 09.08.2018
Die Feuerwehr hat wegen der regelwidrig geparkten Autos Probleme, mit ihren Fahrzeugen durch die Straßen zu kommen. Quelle: Heidi Rabenhorst
Everloh

 Am Mittwoch wird es wieder eng in Everloh. Denn dann ist „Pizzatag“ in einem italienischen Restaurant an der Bundesstraße 65, und die vom Besitzer auf der gegenüberliegenden Straßenseite vorgehaltenen Parkplätze reichen angesichts des großen Andrangs häufig nicht aus. Dann weichen viele Kunden zum Parken in die Seitenstraßen aus – und könnten damit im Ernstfall die Arbeit der Feuerwehr massiv behindern.

Die stellvertretende Everloher Ortsbrandmeisterin Anna-Lena Bier machte in der vergangenen Woche gemeinsam mit ihrem Feuerwehr-Kameraden Bernd Westphal am Steuer des Mittleren Löschfahrzeuges (MLF) einen Probelauf. Und das Ergebnis war erschreckend. Vor allem die Straßen Alte Rehre und Am Sonnenhang werden so zugeparkt, dass es im Ernstfall kein Durchkommen für Rettungsfahrzeuge gibt. Die Feuerwehr könnte dann massive Probleme bekommen, durch die als nur für Anlieger frei deklarierte Straßen zu kommen.

Zahlreiche Autos parkten an beiden Seiten der Fahrbahn und blockierten nicht nur den Fußweg – einige Fahrzeuge standen sogar direkt an der Einmündung zur Straße. „Das könnte für hilfebedürftige Menschen dann lebensgefährlich werden“, sagte Bier. „Wir konnten zeigen, dass Falschparker durch ihre ordnungswidrig abgestellten Fahrzeuge die schnelle Hilfe behindern. Und auch deren Leben könnte durch blockierte Rettungswege in Gefahr geraten.“

Allerdings reagierten nicht alle auf die Problematik angesprochenen Autofahrer einsichtig. Unter anderem sei zu hören gewesen, so Bier, dass die Feuerwehr-Fahrzeuge doch ganz locker durchkommen würden. Das sieht Olaf Zieske ganz anders. „Selbst das MLF hatte massive Probleme mit dem Durchkommen“, sagte der Gehrdener Stadtbrandmeister – und wies auf die aktuell besonders große Gefahr hin. „Momentan haben wir anhaltende Waldbrandgefahr. Wenn im Einsatzfall die großen Tanklöschfahrzeuge kommen oder gar die Drehleiter, dann ist Schluss.“

Erschwerend komme hinzu, sagte Zieske, dass es sich um Anliegerstraßen handele, in denen keiner zu parken habe, der kein direktes Anliegen in den Straße habe. „Und man lernt ja schon in der Fahrschule, dass man einen Rettungsweg von mindestens 3,05 Metern einhalten muss“, erklärte der Stadtbrandmeister mit einem Kopfschütteln. „Das konnte ich bei diesen Autos nicht erkennen. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.“

Von Heidi Rabenhorst

Nun ist Robert Koch eingetroffen: Am Haupteingang des Klinikums Robert Koch hängt ab sofort ein hochwertiger Druck eines Porträts des Namensgebers, das der Künstler Wolfgang Thiemann geschaffen hat.

08.08.2018

Es ist einer der Höhepunkte des Ferienpasses: die Übernachtung im Delfibad. Auch in diesem Jahr hat der DLRG mit 35 Kindern eine Nacht in Zelten im Freibad verbracht.

05.08.2018

Leveste hat wieder sein Sommerfest gefeiert. Wegen der großen Hitze kamen etwas weniger Besucher als zuletzt. Die Organisatoren sind dennoch zufrieden – und wollen in Zukunft kleine Veränderungen.

05.08.2018